Papst Leo XIV. appelliert auf Lampedusa an Europas Migrationsverantwortung
Wichtige Fakten
- • Papst Leo XIV. besuchte Lampedusa am 4. Juli 2026.
- • Er legte Blumen am Inselfriedhof für tote Migranten nieder.
- • Leo forderte einen gesamteuropäischen Strategieplan für Migration.
- • Sein Besuch fiel auf den Unabhängigkeitstag der USA.
- • Der Papst kritisierte implizit die Anti-Migrationspolitik von Donald Trump.
Papstbesuch auf Lampedusa
Papst Leo XIV. besuchte am 4. Juli 2026 die italienische Insel Lampedusa, um auf die Not der Migranten im Mittelmeer aufmerksam zu machen. Er legte Blumen am Friedhof für gestorbene Migranten nieder und segnete eine Gedenktafel für seinen Vorgänger Franziskus. Auf dem Pier, der nach Franziskus benannt wurde, traf er Migrantenfamilien und segnete die Menge.
Migrationsappell an Europa
In seiner Predigt kritisierte der Papst das Desinteresse am Gemeinwohl und globale Wirtschaftssysteme, die Leid verursachen. Er rief Europa auf, Migration ganzheitlich und strategisch anzugehen: Nothilfe mit langfristigen Integrations- und Entwicklungsplänen zu verbinden. Die EU hatte kurz zuvor strengere Asylregeln verabschiedet.
Implizite Botschaft an die USA
Der Besuch am US-Unabhängigkeitstag wurde als politisches Signal gegen Donald Trumps Einwanderungspolitik gesehen. Papst Leo hatte diese bereits als „inhuman“ verurteilt. Er ermahnte Touristen in Lampedusa, sich nicht vom Leid der Flüchtlinge abzuschotten.
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