Polizei beantragt Haftbefehl gegen BTS-Produzent Bang Si-Hyuk
Wichtige Fakten
- • Polizei beantragt Haftbefehl gegen HYBE-Gründer Bang Si-Hyuk.
- • Vorwurf: 136 Millionen Dollar unrechtmäßig durch Anlegerbetrug erlangt.
- • Ermittlungen laufen seit November 2025 zu Börsengang-Aussagen 2019.
- • Bang soll Investoren vor HYBE-Börsengang zum Aktienverkauf verleitet haben.
- • HYBE ist die Agentur hinter K-Pop-Gruppen wie BTS und Seventeen.
Ermittlungen gegen HYBE-Gründer
Die südkoreanische Polizei beantragt einen Haftbefehl gegen Bang Si-Hyuk, den Gründer und Vorsitzenden der K-Pop-Agentur HYBE. Ihm wird vorgeworfen, durch Anlegerbetrug illegal über 136 Millionen US-Dollar erlangt zu haben. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf Aussagen von 2019, wonach HYBE keine Börsengang-Pläne habe, was Investoren zum Verkauf ihrer Aktien veranlasste, bevor das Unternehmen 2020 tatsächlich an die Börse ging.
Hintergrund und Auswirkungen
Bang, eine Schlüsselfigur in der K-Pop-Industrie, steht seit November 2025 unter Untersuchung. Die Vorwürfe betreffen einen Seitenvertrag mit einem Private-Equity-Fonds, der ihm 30 % der Gewinne aus Aktienverkäufen nach dem Börsengang versprach. Dies kommt zu einer kritischen Zeit für HYBE, da die Band BTS nach einer fast vierjährigen Pause eine Welttournee startet, was die öffentliche Wahrnehmung der Agentur belasten könnte.
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