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International 21.03.2026, 15:00

Propaganda im Klassenzimmer und Kriegsrealität: Russlands Doppelgesicht im Ukraine-Konflikt

Russische Schulen führen patriotische Erziehung mit Kriegspropaganda ein.

Wichtige Fakten

  • Russische Schulen führen patriotische Erziehung mit Kriegspropaganda ein.
  • Kinder lernen über 'besondere Militäroperation' und 'traditionelle Werte'.
  • Eltern stehen im Konflikt zwischen staatlicher Indoktrination und eigener Haltung.
  • Bei Drohnenangriff in Saporischschja sterben zwei Menschen, Kinder werden verletzt.
  • Verhandlungen zwischen Ukraine und USA stocken trotz neuer Gespräche.

Patriotische Erziehung in Russland

Russische Schulen führen zunehmend patriotische Aktivitäten ein, darunter Flaggenzeremonien und Pflichtstunden über 'traditionelle russische Werte'. Ein BBC-Dokumentarfilm zeigt, wie Kinder in der Provinzstadt Karabash in staatliche Propaganda eingebunden werden, die den Ukraine-Krieg als defensive 'besondere Militäroperation' darstellt. Eltern wie Nina stehen vor dem Dilemma, ihre Kinder vor dieser Indoktrination zu schützen, ohne sie sozial zu isolieren. Psychologen raten, universelle Werte wie friedliche Konfliktlösung zu betonen, statt direkt gegen Schulnarrative vorzugehen.

Kriegsrealität in der Ukraine

Während in Russland Kinder auf den Krieg vorbereitet werden, fordert dieser in der Ukraine weiterhin Opfer. Bei einem Drohnenangriff auf Saporischschja kamen zwei Menschen ums Leben, zwei Kinder wurden verletzt. Die Region ist eines von vier Gebieten, die Russland annektiert hat, ohne sie vollständig zu kontrollieren. Verhandlungen zwischen Ukraine und USA stocken, obwohl neue Gespräche anstehen. Präsident Selenskyj warnt vor einem 'langen Krieg', den Putin anstrebe, um die US-Ressourcen zu binden.

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