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International 08.02.2026, 01:50 Aktualisiert: 08.02.2026, 23:06

Proteste gegen Olympische Winterspiele 2026 in Mailand führen zu Ausschreitungen

In Mailand kam es bei Protesten gegen die Olympischen Winterspiele zu Krawallen.

Wichtige Fakten

  • In Mailand kam es bei Protesten gegen die Olympischen Winterspiele zu Krawallen.
  • Demonstrationen richteten sich gegen explodierende Mieten, Umweltbelastungen und die US-Behörde ICE.
  • Polizeieinsatz mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Tränengas; sechs Festnahmen.
  • Die Teilnehmerzahl der Demonstrationen wird zwischen 3.000 und 10.000 geschätzt.
  • Kritik an den Umweltfolgen durch Olympia, insbesondere der Nutzung von Kunstschnee.
  • Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni übte scharfe Kritik an den Beteiligten der Proteste.
In Mailand haben erneut Tausende gegen die Olympischen Winterspiele 2026 demonstriert, was zu heftigen Ausschreitungen führte. Die Proteste richteten sich gegen steigende Mietpreise, Umweltprobleme durch die Großveranstaltung und die Anwesenheit der umstrittenen US-Behörde ICE. Bei den Demonstrationen wurden Rauchbomben und Molotow-Cocktails geworfen, worauf die Polizei mit Wasserwerfern und Tränengas reagierte. Sechs Personen wurden festgenommen. Die Demonstrationen spiegeln die Herausforderungen wider, die mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten in Mailand seit der Weltausstellung 2015 verbunden sind. Besonders umstritten sind auch die ökologischen Auswirkungen der Olympischen Spiele, wie etwa der intensive Einsatz von Kunstschnee. Laut Polizeiangaben nahmen zwischen 3.000 und 10.000 Menschen an den Protesten teil. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kritisierte die Demonstranten scharf und beschrieb sie als 'Feinde Italiens und der Italiener', während sie die Arbeit der vielen Freiwilligen lobte, die dafür sorgen, dass die Spiele reibungslos verlaufen.

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