RAF-Abfangjäger gegen russische Drohnen: NATO-Abwehr aus Rumänien
Wichtige Fakten
- • Zwei RAF-Typhoons starteten in Rumänien, um russische Drohnen abzufangen.
- • Die Jets eröffneten kein Feuer, da die Drohnen ukrainischen Luftraum nicht verließen.
- • Eine russische Drohne traf am 14.02.2025 die Schutzhülle von Tschernobyl.
- • Der Einschlag beschädigte die Eindämmungsfunktion und das Feuchtigkeitskontrollsystem.
- • Reparaturen kosten bis zu 500 Millionen Euro; Ukraine fehlt das Geld.
NATO-Luftabwehr und Tschernobyl-Folgen
Zwei britische RAF-Typhoons wurden von einer rumänischen Basis aus gestartet, um russische Drohnen nahe dem NATO-Luftraum abzufangen. Die Jets, Teil einer rotierenden NATO-Mission, etablierten Radarkontakt und hatten Autorisierung zum Angriff, falls NATO-Gebiet verletzt würde. Sie eröffneten kein Feuer, da die Drohnen innerhalb des ukrainischen Luftraums blieben und kein Grenzübertritt stattfand. Die Eurofighter operierten streng nach den Regeln der rumänischen Luftwaffe und der NATO, während rumänische Offizielle fehlende Einschläge im eigenen Land bestätigten.
Unterdessen bleibt die Tschernobyl-Anlage bedroht: Am 14. Februar 2025 durchschlug eine russische Drohne die Schutzhülle und zerstörte wesentliche Systeme zur Eindämmung von Radioaktivität sowie zur Korrosionskontrolle. Ein Einsturz des Sarkophags könnte über 100 Tonnen Kernbrennstoff freisetzen. Reparaturen werden auf bis zu 500 Millionen Euro geschätzt, doch die Ukraine fehlt die Finanzierung. Nach dem Einschlag brannte es drei Wochen lang; Arbeiter riskieren hohe Strahlenbelastung. Weitere russische Drohnenangriffe in der Nähe gefährden die Sicherheit zusätzlich.
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