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International 25.04.2026, 09:54 Aktualisiert: 25.04.2026, 15:02

Sieben Tote bei massiven russischen Angriffen auf die Ukraine

Mindestens sieben Tote und etwa 30 Verletzte bei russischen Angriffen.

Wichtige Fakten

  • Mindestens sieben Tote und etwa 30 Verletzte bei russischen Angriffen.
  • In Dnipro einstürzendes Wohnhaus getroffen, vier Tote geborgen.
  • Russland setzte 619 Drohnen und 47 Raketen/Marschflugkörper ein.
  • Britische Jets in Rumänien gestartet, aber keine Drohnen abgeschossen.
  • EU genehmigt 90-Milliarden-Darlehen und 21. Sanktionspaket.

Nächtliche Angriffswelle fordert erneut Todesopfer

Russland hat die Ukraine in der Nacht mit einem massiven Angriff aus Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern überzogen. Nach ukrainischen Angaben starben mindestens sieben Menschen, etwa 30 wurden verletzt. Hauptziel war die Großstadt Dnipro, wo ein mehrstöckiges Wohnhaus getroffen wurde und teilweise einstürzte. Aus den Trümmern wurden vier Leichen geborgen. Die Rettungsarbeiten wurden später durch einen weiteren Angriff auf das gleiche Gebiet erschwert, bei dem eine weitere Person getötet wurde. Schwere Explosionen wurden auch aus Kiew, Charkiw, Cherson und Tschernihiw gemeldet. In Tschernihiw kamen zwei Menschen ums Leben. In Charkiw wurde ein Kleinkind unter den Verletzten gezählt.

Ukrainische Flugabwehr und internationale Reaktionen

Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, dass russische Bomber vom Typ Tupolew Tu-95 Marschflugkörper abgefeuert hätten, gefolgt von Drohnen und ballistischen Raketen. Insgesamt seien 619 Drohnen und 47 Raketen/Marschflugkörper eingesetzt worden, von denen 580 Drohnen und die meisten Marschflugkörper abgefangen wurden. Die britische Luftwaffe entsandte Jagdflugzeuge von Rumänien aus, griff aber nicht ein, da die Drohnen den rumänischen Luftraum nicht verletzten. In Rumänien stürzte eine Drohne in Galati ab und traf ein Nebengebäude und einen Strommast; es gab keine Verletzten, die Drohne wurde kontrolliert gesprengt.

Selenskyj fordert neue Sanktionen und Hilfen

Präsident Wolodymyr Selenskyj appellierte an die europäischen Verbündeten, die Flugabwehr schneller zu verstärken und das 21. EU-Sanktionspaket gegen Russland zu verabschieden. Unterdessen führte die Ukraine eigene Drohnenangriffe tief in russischem Gebiet durch, unter anderem in Jekaterinburg und Tscheljabinsk, wo sechs Menschen verletzt wurden. Die EU hatte nach langen Verhandlungen ein umfassendes Sanktionspaket sowie ein 90-Milliarden-Euro-Darlehen für die Ukraine gebilligt.

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