Ukrainer retten ihre Tiere im Schatten des Krieges
Wichtige Fakten
- • Russland griff die Ukraine mit über 600 Drohnen und Raketen an.
- • Mindestens fünf Tote und über 30 Verletzte in Charkiw, Dnipro und Kiew.
- • Ein Tierschutzteam rettet seit 2022 über 40.000 Tiere aus Kampfgebieten.
Nächtliche Angriffswelle auf die Ukraine
Russland hat die Ukraine in der Nacht mit einem massiven Waffenmix aus Drohnen, ballistischen Raketen und Marschflugkörpern angegriffen. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden 619 Drohnen und 47 Raketen gestartet, die vor allem die Flugabwehr überlasten sollten. In Städten wie Dnipro, Charkiw, Kiew und Cherson kamen mindestens fünf Menschen ums Leben, mehr als 30 wurden verletzt. In Dnipro suchen Rettungskräfte in den Trümmern eines Wohnblocks nach Vermissten, in der Region Sumy gilt Fliegeralarm. Während die Energieversorgung beschädigt ist, forderte Präsident Selenskyj die europäischen Verbündeten zur Lieferung weiterer Flugabwehrsysteme und zur Blockade des 20. EU-Sanktionspakets auf.
Tierleid und Engagement in der Frontregion
Die Verflechtung von menschlicher und tierischer Not macht der Krieg seit über vier Jahren offenkundig: Zahlreiche Haustiere wurden bei der Flucht ihrer Besitzer zurückgelassen, seitdem versorgt NGOs sie unter extremen Gefahren vor allem in der Frontstadt Saporischschja. Die Organisationen berichten von nächtlichen Einsätzen unter Beschuss – kürzlich rettete ein Team eine Frau mit ihren 11 Ziegen aus dem somalischen Gebiet, wobei Helfer mehr als 150 Futterstellen für heimatlose Katzen und Hunde betreuen und selbst Drohnenabwehr nutzen. Die Anwesenheit von Tieren gibt vielen Menschen Halt und soll das Leid lindern, auch wenn symbolische und logistische Hindernisse riesig sind.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.