Rechenzentren in Deutschland: US-Konzerne dominieren den Boom
Wichtige Fakten
- • Mehr als ein Drittel der Projekte ist von Nicht-EU-Firmen.
- • US-Unternehmen betreiben die größte Gruppe großer Rechenzentren.
- • Ein Viertel der Projekte liegt in wasserarmen Regionen.
- • Neue Rechenzentren brauchen oft 200-500 Megawatt Leistung.
Die Untersuchung
Eine Analyse von NDR und SZ zeigt: 99 neue Rechenzentren sind in Deutschland geplant, davon bereits 41 im Bau. Über ein Drittel stammt von Unternehmen außerhalb der EU, besonders aus den USA. Das Ministerium von Digitalminister stehen die Rechenkraft verdoppeln, doch die Unabhängigkeit von US-Anbietern ist fraglich.
Größe und Standorte
Viele neue Zentren sind riesig (200-500 MW). Gebaut wird in NRW, bei Berlin und Frankfurt, aber auch ländlich wie in Schuby. Kommunen fehlt oft das Know-how, um mit Multis zu verhandeln. Die US-Konzerne planen besonders großflächig, wie 14 Projekte mit über 100 MW zeigen.
Wasser und Zukunft
Ein Viertel der Vorhaben liegt in Gebieten mit Wasserknappheit. Meist nutzen sie extrem wasserintensive Kühlung, nur sieben setzen auf Kreislaufsysteme. Der erhöhte Grundwasserbedarf wird zur heiklen Frage. Sustainable-Konzepte sind dringend nötig.
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