Reflecting Pool-Sanierung in Washington: Pfusch statt Vandalismus – Anklagen fallengelassen
Wichtige Fakten
- • Anklagen gegen Pool-Verdächtige fallengelassen.
- • Ursache war Pfusch bei Renovierung.
- • Ex-Olympionike David Hearn klagt auf Entschädigung.
- • Regierung streitet über Verantwortung.
- • Reflecting Pool erneut Baustelle.
Renovierung des Reflecting Pools wird zum Skandal
Die Renovierung des ikonischen Washingtoner Reflecting Pools sollte ein Prestigeprojekt von US-Präsident Donald Trump sein, entpuppt sich nun aber als handfester Skandal. Nachdem im Juni noch von Vandalismus durch Trump-Gegner die Rede war, musste die Staatsanwaltschaft die Anschuldigungen nun zurücknehmen. Es habe sich um mangelhafte Arbeit der beauftragten Baufirma gehandelt, die die Epoxidharz-Grundierung unsachgemäß aufgetragen hatte. Die Farbe blätterte ab und trieb im Wasser.
Falschbeschuldigter fordert Wiedergutmachung
Der zu Unrecht beschuldigte David Hearn, ein ehemaliger Olympiateilnehmer, wollte sich lediglich ein Stück Farbe als Andenken mitnehmen. Er hat nun Klage auf Wiedergutmachung angekündigt. In der US-Regierung sucht man derweil nach Schuldigen: Präsident Trump wirft Staatsanwältin Jeanine Pirro vor, vor Gericht eingeknickt zu sein, während Innenminister Doug Burgum die Baufirma kritisiert. Der Reflecting Pool selbst ist erneut eine Baustelle, das Wasser wurde abgelassen. Der Vorfall wirft Fragen zur Auftragsvergabe ohne Ausschreibung auf und belastet Trumps „Verschönerungskampagne“ der Hauptstadt. (Punkte: 3)
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