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International 18.04.2026, 16:00 Aktualisiert: 18.04.2026, 18:07

Reform UK und Restore Britain: Kontroversen um Kandidaten und Spenden

Reform UK-Kandidaten wurden für rassistische und sexistische Social-Media-Posts kritisiert.

Wichtige Fakten

  • Reform UK-Kandidaten wurden für rassistische und sexistische Social-Media-Posts kritisiert.
  • Die Partei Restore Britain akzeptierte Spenden von Personen mit rechtsextremen Ansichten.
  • Labour fordert Nigel Farage auf, die Kandidaten zu entlassen und die Überprüfungen zu verbessern.

Kontroversen um Kandidaten und Spenden

Vor den Lokalwahlen in England am 7. Mai stehen die rechtspopulistische Partei Reform UK und die neue Partei Restore Britain in der Kritik. Labour wirft Reform UK vor, dass deren Überprüfungsverfahren für Kandidaten "offensichtlich nicht zweckmäßig" seien, nachdem zwei Kandidaten für anstößige oder potenziell rassistische Social-Media-Posts angeprangert wurden. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Restore Britain, gegründet vom ehemaligen Reform-Abgeordneten Rupert Lowe, Spenden von Personen angenommen hat, die öffentlich rechtsextreme Ansichten äußern.

Details zu den Vorwürfen

Die Vorwürfe betreffen Reform UK-Kandidaten wie Alan Stay auf der Isle of Wight, der rassistische und sexistische Nachrichten teilte, und Caroline Panetta in Bexley, die anti-islamische Kommentare retweetete. Restore Britain erhielt Spenden von Unterstützern wie Miles Routledge, der in einem Post von 2023 schrieb, er hoffe auf "einen weiteren Hitler" bis 2039. Routledge bestätigte diese Aussagen und drohte Journalisten mit Inhaftierung, sollte er Macht erlangen. Labour fordert Nigel Farage auf, die Kandidaten zu entlassen und die Parteiverfahren zu überarbeiten.

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