Rentner im Osten: Weniger Vermögen, gleiches Armutsrisiko
Wichtige Fakten
- • Ost-Ruheständler: 2.270 Euro monatlich; 44 % im Eigentum.
- • West-Ruheständler: 2.350 Euro; 61 % im Eigentum.
- • Mieteinnahmen: West 4 %, Ost 1 % der Einkünfte.
- • Armutsgefährdung: Ost 18,5 %, West 19,0 % ähnlich.
- • 65+ Haushalte: ein Drittel westliches Einkommen aus Vermögen.
Höhe der Alterseinkommen unterscheidet sich kaum
Laut Destatis verfügen Ruheständler-Haushalte ab 65 Jahren im Osten über ein mittleres Nettoeinkommen von 2.270 Euro pro Monat, im Westen sind es 2.350 Euro. Der Unterschied ist also eher gering.
Große Unterschiede beim Wohneigentum
Während im Westen 61 Prozent der Ruheständler in der eigenen Immobilie leben, sind es im Osten nur 44 Prozent. Mietwohnen ist im Osten mit 56 Prozent verbreiteter. Selbst genutztes Eigentum zählt nicht zum Einkommen, ist aber ein wichtiger Vermögenswert.
Warum die Vermögenslücke dennoch groß ist
Die Einkommensquellen unterscheiden sich deutlich: Im Osten stammen 96 Prozent aus gesetzlicher Rente/Pension, im Westen 92 Prozent. Aus Vermögen (Mieten, Kapital) erhalten West-Haushalte gut vier Prozent, Ost-Haushalte nur ein Prozent. Diese zusätzlichen Einkünfte vergrößern die Vermögensschere zwischen Ost und West.
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