RFK Jr. soll vor Senat über Samoa-Reise gelogen haben
Wichtige Fakten
- • RFK Jr. bestritt im Senat, dass seine Samoa-Reise 2019 impfbezogen war.
- • Eine E-Mail seines Kollegen beschreibt die Reise als impfbezogene Mission.
- • Monate nach dem Besuch forderte eine Masernepidemie 83 Todesopfer.
- • Kennedy hatte zuvor Impfstoffstudien an ungeimpften Kindern gefordert.
- • Demokraten werfen Kennedy Meineid vor und fordern Konsequenzen.
Neue Belege für Kennedy-Aussage
Der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. steht erneut unter Druck: Neue E-Mails belegen, dass er entgegen seiner Aussage vor dem US-Senat doch auf einer impfbezogenen Mission nach Samoa gereist war. Laut einem Bericht des Guardian beschrieb sein damaliger Kollege Michael Graven in E-Mails die Reise als „Mission zur Untersuchung der Folgen einer Unstetigkeit in Impfungen“.
Hintergrund und Folgen
Wenige Monate nach Kennedys Besuch brach in Samoa eine schwere Masernepidemie aus, die 83 Menschen tötete, darunter vor allem Kleinkinder. Kennedy hatte vor dem Senat wiederholt erklärt, sein Besuch habe „nichts mit Impfungen zu tun“ gehabt. Dem stehen nun die Dokumente entgegen. Senator Ron Wyden sprach von „weiteren Beweisen, dass Kennedy ein Lügner ist, der Kindern Impfstoffe vorenthalten will“.
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