Riesen-Bankette in Frankreich: Politische Kontroversen um Tradition
Wichtige Fakten
- • Riesenbankette in Colmar mit 3.500 Gästen und traditioneller Küche.
- • Linkspartei LFI wirft Le Canon Français Rassismus vor.
- • Beteiligung von Ultra-Konservativem Pierre-Édouard Stérin als Investor.
- • Veranstalter weist Vorwürfe zurück und pocht auf Charter-Regeln.
- • Ermittlungen in Caen wegen rassistischer Parolen bei einem Bankett.
Hintergrund und Organisation
Das Unternehmen Le Canon Français veranstaltet in der elsässischen Stadt Colmar ein Riesenbankett, bei dem rund 3.500 Gäste für 81 Euro regionale Spezialitäten und unbegrenzt Wein genießen. Die Feier soll eine alte französische Tradition wiederbeleben.
Kontroverse und Kritik
Die linke Partei La France Insoumise (LFI) wirft dem Event vor, rassistische Gesänge und die Ausgrenzung von Muslimen und Vegetariern zu fördern. Zudem kritisieren sie den Einfluss des ultra-konservativen Investors Pierre-Édouard Stérin, der der extremen Rechten zugerechnet wird
Der Veranstalter Pierre-Alexandre de Boisse weist alle Vorwürfe zurück und verweist auf die Verhaltenscharta der Gäste. Er betont, dass niemand ausgeschlossen werde und die Bankette inklusiv seien.
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