Schleuser im Ärmelkanal setzen auf Mega-Dinghies – Rekordüberfahrt sorgt für Kritik
Wichtige Fakten
- • Rekord-Dinghy mit über 230 Migranten sorgt für Kritik an Frankreich.
- • Kriminelle Banden kooperieren nun und nutzen größere Boote.
- • Überfahrtszahlen sanken im Jahresvergleich um 43 Prozent.
- • Preise steigen auf bis zu 2.000 Euro pro Person, Barzahlung verlangt.
- • Seit 2024 beträgt die Zahl der Todesfälle bei Überfahrten mindestens 84.
Neue Ära der Schleusung: Mega-Dinghies im Fokus
Eine BBC-Analyse zeigt, dass Menschenschmuggler im Ärmelkanal auf „Mega-Dinghies" mit teilweise über 200 Personen umsteigen, melden die Ermittler. Erste Überfahrten wurden verhindert, aber die Gangs weichen auf größere Schlauchboote aus, um die stärkere Überwachung zu umgeben.
Angespannter Alltag an Stränden in Nordfrankreich
Zahlreiche afghanische Migranten harren nahe Dünkirchen aus und warten trotz erhöhter Patrouillen auf ihre Chance: Sie nutzen oft das tageshelle Licht, um die verschärften Sicherheitsbedingungen zu unterlaufen – gleichzeitig steigen die Preise massiv an, und Barschecks sollen Verhältnisse zu den Menschenschmugglern.
Rekordüberfahrt schockt – neuer Aktionsplan in Sicht?
London begrüßt abermals ein sechsjähriges Rekordtief bei Überfahrten, zugleich kritisiert eine aktuelle Mega-Dinghy-Überfahrt mit über 230 Personen auch die Reaktionen und löst hitzige Debatten unter Beamten aus, mit Tücken auch für die Gestrandeten.
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