Schleuserboss 'Kardo Ranya' enttarnt: BBC enthüllt Identität
Wichtige Fakten
- • Der Schleuserbande wird vorgeworfen, die meisten illegalen Ärmelkanal-Überfahrten organisiert zu haben.
- • Sein Pseudonym leitet sich von der Stadt Ranya in Irakisch-Kurdistan ab, wo die Bande operiert.
- • Er verlangte umgerechnet bis zu 185.000 Euro für eine VIP-Schleusung nach Großbritannien.
- • Die Bande steht im Verdacht, für mehrere Todesfälle im Ärmelkanal verantwortlich zu sein.
- • Ein italienischer Yacht-Kapitän kollidierte mit einem Fischerboot und wurde zu 5 Jahren Haft verurteilt.
Enthüllung eines Schleuserchefs
Eine BBC-Investigativrecherche hat die wahre Identität eines der meistgesuchten Schleuser Europas aufgedeckt. Der als 'Kardo Ranya' bekannte 28-jährige Iraker kurdisch-irakischer Herkunft soll den Großteil der irregulären Bootsüberfahrten über den Ärmelkanal kontrollieren. Er benutzte ein Pseudonym, um Haftbefehlen zu entgehen, und war für Special-Forces-Ermittler schwer zu fassen.
Der Schmugglerchef, mit bürgerlichem Namen Kardo Muhammad Amen Jaf, warb auf sozialen Medien für seine Dienste und verlangte bis zu 185.000 Euro für sogenannte VIP-Schleusungen nach London. Die 'Kardo Boys'-Bande operiert Berichten zufolge hauptsächlich aus Ranya in Irakisch-Kurdistan. Die Sicherheitsbehörden sehen darin eine Interpol-Affinität der TCB, da internationale Rechtshilfe bisher durch Verbindung nach Cybersicherheit verzögert.
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