Starmer trotzt Rücktrittsforderungen: Kabinett stützt Premierminister
Wichtige Fakten
- • Vier Staatssekretäre sind zurückgetreten, darunter Jess Phillips.
- • Über 100 Labour-Abgeordnete unterstützen Starmer, über 80 fordern Rücktritt.
- • Starmer lehnt Rücktritt ab: 'Land erwartet Regierungsarbeit.'
- • Gesundheitsminister Streeting trifft Starmer am Mittwoch.
- • King's Speech mit über 35 Gesetzen geplant, aber unsicher.
Trotz Rücktrittsforderungen: Starmer bleibt hart
Der britische Premierminister Keir Starmer hat Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen zurückgewiesen und sich fest entschlossen gezeigt, im Amt zu bleiben. Bei einer Kabinettssitzung betonte er, er übernehme Verantwortung für die Niederlage bei den Kommunalwahlen, wolle aber die versprochenen Veränderungen umsetzen. Das Kabinett stellte sich geschlossen hinter ihn, kein Minister forderte ihn heraus.
Vier Rücktritte und gespaltene Partei
Der politische Druck auf Starmer wächst dennoch: Vier Staatssekretäre traten zurück, darunter Jess Phillips und Miatta Fahnbulleh. Mehr als 80 Labour-Abgeordnete fordern seinen Rücktritt, über 100 unterstützen ihn. Die Partei ist tief gespalten – sowohl über seinen Verbleib als auch über mögliche Nachfolger, darunter Gesundheitsminister Wes Streeting, der ihn am Mittwoch treffen wird.
Bedrohung durch Reform UK und Krise der Labour-Partei
Von den innerparteilichen Querelen profitiert vor allem die rechtspopulistische Reform UK unter Nigel Farage. Kommentatoren warnen, Labour riskiere, die Wähler zu verprellen, während die Regierungsfähigkeit leidet. Der King’s Speech mit geplanten Reformen im Gesundheits- und Einwanderungsbereich steht bevor, doch bleibt fraglich, ob Starmer die nötige Autorität besitzt, sie umzusetzen.
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