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Gesellschaft 16.06.2026, 00:27 Aktualisiert: 16.06.2026, 06:01

Sri Lanka als neuer Hotspot für Cyberkriminalität – Kriminelle Netzwerke aus China verlagern sich

Etwa 700 Ausländer seit Jahresbeginn festgenommen und abgeschoben.

Wichtige Fakten

  • Etwa 700 Ausländer seit Jahresbeginn festgenommen und abgeschoben.
  • Razzia in Colombo: 18 Chinesen und 1 Laotianer festgenommen.
  • Gefälschte US-Regierungsdokumente und Firmenregistrierungen sichergestellt.
  • Polizei bestätigt chinesisches Syndikat als Hintermänner.
  • Einfache Visa und lockere Regeln für SIM-Karten begünstigen Kriminalität.

Warnung vor neuer Drehscheibe für Cyberkriminalität

Experten warnen, dass Sri Lanka zunehmend zu einem Zentrum für transnationale Cyberkriminalität wird, nachdem chinesisch geführte kriminelle Netzwerke nach Razzien in Südostasien ihre Aktivitäten dorthin verlegt haben. Die Polizei meldet einen alarmierenden Anstieg der Internetkriminalität durch Touristen, die das Land legal betreten, um illegale Betrugsmaschereien aufzubauen und weltweit Menschen zu betrügen.

Razzien und Festnahmen

Seit Jahresbeginn wurden in Sri Lanka über ein Dutzend Razzien durchgeführt, bei denen fast 700 Ausländer festgenommen und abgeschoben wurden. Eine Durchsuchung in Colombo führte zur Festnahme von 18 Chinesen und einem Laoten. Die Beamten stellten 22 Dokumentfälschungen, 62 Pässe und Laptops sicher. Die Polizei bestätigt ein chinesisches Syndikat als Drahtzieher, das falsche Börseninvestments für US-Amerikaner vorgetäuscht hat.

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