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Streit zwischen Synchronsprechern und Netflix spitzt sich zu
80% der deutschen Synchronsprecher arbeiten derzeit nicht mit Netflix zusammen.
Wichtige Fakten
- • 80% der deutschen Synchronsprecher arbeiten derzeit nicht mit Netflix zusammen.
- • Grund ist eine KI-Klausel, die die Nutzung von Stimmaufnahmen zu Trainingszwecken erlaubt.
- • Peter Flechtner und Patrick Winczewski sind prominente Sprecher, die Netflix-Projekte boykottieren.
- • Die Netflix-Serie 'Stranger Things' leidet unter dem Fehlen bekannter Synchronstimmen.
- • Netflix droht bei anhaltendem Boykott, deutsche Untertitel anstelle von Synchronisationen einzusetzen.
- • Der Verband Deutscher Sprecher:innen (VDS) fordert einen Lizenzmarkt für KI-Training.
- • Es bestehen ernsthafte Diskussionen über die Arbeitsrechte von Synchronsprechern im KI-Zeitalter.
Der Streit zwischen deutschen Synchronsprechern und Netflix hat sich weiter verschärft. Ein Großteil der Sprecherinnen und Sprecher verweigert die Zusammenarbeit aufgrund einer umstrittenen KI-Klausel in den Verträgen, die es Netflix erlaubt, Stimmaufnahmen zu Trainingszwecken zu nutzen. Bekannte Serien wie 'Stranger Things' sind betroffen, da die Zuschauer die gewohnten Stimmen in der neuen Staffel vermissen. Patrick Winczewski und Peter Flechtner, beide prominente Synchronsprecher, haben Projekte mit Netflix abgesagt, da sie um die Kontrolle über ihre Stimmen fürchten. Der Verband Deutscher Sprecher:innen fordert eine grundlegende Neubewertung der Arbeitsrechte im digitalen Zeitalter. In naher Zukunft sollen Gespräche darüber entscheiden, ob neue Modelle wie ein Lizenzmarkt für Stimmaufnahmen etabliert werden können. Netflix betont seine Wertschätzung für die Synchronsprecher, hat jedoch auch auf mögliche Alternativen bei fortbestehendem Boykott hingewiesen.
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