Netflix zieht sich endgültig aus Bieterkampf um Warner Bros. zurück - Paramount übernimmt
- • Netflix zieht sich zurück, da Paramounts Gebot von 31 Dollar pro Aktie (ca. 110 Mrd. $) finanziell unattraktiv sei.
- • Der Warner-Verwaltungsrat stufte Paramounts Angebot als 'überlegen' ein; die Aktionärsabstimmung am 20. März ist hinfällig.
- • Die Übernahme benötigt noch Genehmigungen von US- und EU-Behörden; Kalifornien untersucht den Deal offen.
"Die Übernahme durch Paramount steht bevor, muss aber noch regulatorische und politische Hürden überwinden, während die Medienlandschaft vor einer Neugestaltung steht."
Streit zwischen Synchronsprechern und Netflix spitzt sich zu
- • 80% der deutschen Synchronsprecher arbeiten derzeit nicht mit Netflix zusammen.
- • Grund ist eine KI-Klausel, die die Nutzung von Stimmaufnahmen zu Trainingszwecken erlaubt.
- • Peter Flechtner und Patrick Winczewski sind prominente Sprecher, die Netflix-Projekte boykottieren.
"Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, da geplante Gespräche zwischen Netflix und dem Verband Deutscher Sprecher:innen den Weg für künftig vereinbarte Arbeitsrechte und Vergütungsmodelle ebnen sollen. Eine mögliche Lösung könnte im Aufbau eines Lizenzmarkts liegen."
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Netflix-Übernahme von Warner Bros. Discovery bleibt auf Kurs trotz schwacher Prognose
- • Netflix erzielte im letzten Quartal einen Gewinn von 2,42 Milliarden Dollar, 29% mehr als im Vorjahr.
- • Der Umsatz von Netflix stieg um 17,6% auf gut 12 Milliarden Dollar.
- • Netflix hat nun erstmals über 325 Millionen Nutzerinnen und Nutzer.
"Die Prognose für das aktuelle Quartal bleibt verhalten, da nur ein stabiler Umsatz von rund 12,1 Milliarden Dollar erwartet wird. Der Übernahmekampf um Warner Bros. Discovery geht unterdessen weiter, wobei Netflix auf eine Abstimmung der WBD-Aktionäre bis April wartet."