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International 16.07.2026, 18:38 Aktualisiert: 16.07.2026, 23:01

Südafrika: Fremdenfeindliche Proteste halten an

Gruppe 'March and March' kündigt wöchentliche Proteste bis November an.

Wichtige Fakten

  • Gruppe 'March and March' kündigt wöchentliche Proteste bis November an.
  • Proteste bleiben bislang friedlich, Teilnehmerzahlen sinken landesweit.
  • Polizei warnt Demonstranten vor eigenmächtigen Personenkontrollen.
  • Anführer der Proteste fordern Polizeischutz nach Todesfall.
  • Tausende Migranten warten in Lagern auf Ausreise aus Südafrika.

Hintergrund der Proteste

In Südafrika halten fremdenfeindliche Proteste an. Die Organisation 'March and March' hat angekündigt, bis zu den Kommunalwahlen im November jede Woche Demonstrationen abzuhalten. Grund ist die anhaltende Migration aus Nachbarländern. Die Regierung unter Präsident Ramaphosa vermutet eine Finanzierung der Gruppen aus dem Ausland.

Aktuelle Entwicklungen

Jüngste Kundgebungen, angeführt von Jacinda Ngobese-Zuma, forderten mehr Arbeitsplätze für Südafrikaner und ein Ende der Beschäftigung von Ausländern bei Lieferdiensten. Landesweit gehen die Teilnehmerzahlen jedoch zurück. Die Proteste verliefen bislang friedlich, nachdem die Sicherheitskräfte ein hartes Durchgreifen bei Gewalt angekündigt hatten. Die Polizei warnte die Demonstranten ausdrücklich, keine eigenmächtigen Kontrollen durchzuführen.

Folgen für Migranten

Die Ausreisewelle hält an. Offenbar warten noch tausende Migranten aus Malawi, Simbabwe und Mosambik in Übergangslagern, um registriert zu werden und das Land zu verlassen. Die südafrikanischen Behörden sprechen von 67.000 Ausreisen; Simbabwe hingegen meldet bereits 100.000 Rückkehrer. Präsident Ramaphosa hat einen Fünf-Punkte-Plan für strengere Migrationsregeln vorgelegt, der den Forderungen der Protestgruppen aber nicht genügt.

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