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Klima 12.07.2026, 01:22 Aktualisiert: 12.07.2026, 08:00

Taifun Bavi: Sturm hinterlässt Spur der Verwüstung in Ostasien

Bavi traf am Wochenende in Taizhou und Wenzhou auf Land.

Wichtige Fakten

  • Bavi traf am Wochenende in Taizhou und Wenzhou auf Land.
  • Fast zwei Millionen Menschen in China evakuiert.
  • Mindestens 17 Tote durch Erdrutsche auf den Philippinen.
  • In Taiwan gab es über 130 Verletzte.
  • 130 km/h starke Winde trafen Japans Sakishima-Inseln.

Taifun Bavi erreicht China

Taifun Bavi, der zweite schwere Sturm innerhalb einer Woche, ist am Wochenende auf die chinesische Ostküste getroffen. Mit einer Ausdehnung von tausend Kilometern erreichte der Wirbelsturm zuerst die Küstenstadt Taizhou und später Wenzhou in der Provinz Zhejiang. Die Behörden hatten fast zwei Millionen Menschen vorsorglich evakuiert, Schulen und Arbeit ruhen, Hunderte Flüge und Züge wurden gestrichen. In Peking wurden 100.000 Menschen in Sicherheit gebracht.

Folgen auf den Philippinen und in Japan

Zuvor hatte Bavi die japanischen Sakishima-Inseln getroffen, wo mindestens fünf Menschen verletzt wurden und tausende Haushalte ohne Strom waren. Auf den Philippinen kamen 17 Menschen durch vom Sturm ausgelöste Erdrutsche und Überflutungen ums Leben. Auch Taiwan erlebte heftige Regenfälle, ohne direkten Treffer, aber mit über 130 Verletzten.

Aktuelle Entwicklungen

Der Sturm hat sich mittlerweile zu einem schweren Tropensturm abgeschwächt, doch Meteorologen warnen weiterhin vor Starkregen in Zentral- und Nordchina. Teile Südchinas erholen sich noch von den Verwüstungen des vorherigen Taifuns Maysak, der mindestens 39 Todesopfer forderte. Der Wirbelsturm soll sich zunächst in östliche Richtung bewegen und über Mitteleschina nach Norden ziehen.

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