Teenager-Richter lässt Vergewaltiger frei: Opfer spricht von "Schlag ins Gesicht"
Wichtige Fakten
- • Zwei 15-jährige Jungen vergewaltigten zwei Mädchen (14 und 15) in Hampshire.
- • Der Richter verhängte Jugendrehabilitationsanordnungen statt Haftstrafen.
- • Die Täter filmten die Taten und verbreiteten die Videos online.
- • Die Generalstaatsanwaltschaft prüft das Urteil auf unangemessene Milde.
- • Das Opfer sagte, die Entscheidung fühle sich an wie 'ein Stein ins Gesicht'.
Richterliche Milde bei Vergewaltigungsurteil
Ein Richter in Southampton hat drei Teenager, die zwei Mädchen vergewaltigt hatten, nicht ins Gefängnis geschickt. Stattdessen verhängte er Jugendrehabilitationsanordnungen. Eines der Opfer, heute 16, bezeichnete die Entscheidung als "Schlag ins Gesicht" und fragte: "Was war der Sinn, mich durch die Verhandlung zu quälen?" Die Täter filmten die Übergriffe und verbreiteten die Aufnahmen online. Die Generalstaatsanwaltschaft prüft das Urteil auf unangemessene Milde.
Hintergründe der Taten und Urteilsbegründung
Die ersten Taten ereigneten sich im November 2024 in einer Unterführung in Fordingbridge. Das Mädchen hatte den Jungen über Snapchat kennengelernt. Im Januar 2025 folgte ein weiterer Angriff auf ein 14-jähriges Mädchen auf einem Feld. Das Gericht berücksichtigte bei der Urteilsfindung die eingeschränkte Reife der Täter, die unter ADHS, Angststörungen oder kognitiven Beeinträchtigungen litten. Richter Nicholas Rowland erklärte, er wolle vermeiden, die Kinder unnötig zu kriminalisieren.
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