Tödliche H5-Vogelgrippe bei einheimischem australischen Seevogel nachgewiesen
Wichtige Fakten
- • Erster H5-Fall bei einheimischem Wildvogel in Australien entdeckt.
- • Betroffene Art: Brandseeschwalbe, gefunden an der Küste Südaustraliens.
- • Tests brachten positives Ergebnis für hochpathogene Vogelgrippe H5.
- • Frühere Fälle betrafen nur Zugvögel aus der Subantarktis.
- • Umweltschützer sehen Paradigmenwechsel mit möglicher lokaler Übertragung.
Erster Fall einheimischer Wildvogel in Australien
In Australien ist erstmals die hochansteckende H5-Vogelgrippe bei einem einheimischen Wildvogel nachgewiesen worden. Bei dem gestorbenen Tier handelt es sich um eine Brandseeschwalbe, die an der Küste Südaustraliens tot aufgefunden wurde. Das teilte Landwirtschaftsministerin Julie Collins am Freitag mit. Bislang wurden Infektionen nur bei Zugvögeln aus der Subantarktis registriert. Der Nachweis bei einem ansässigen Seevogel deutet laut Experten auf eine lokale Übertragung hin. Die Brandseeschwalbe gehört zu den an den Küsten heimischen Arten und lebt oft in gemischten Kolonien, was die Verbreitung begünstigen könnte. In Südaustralien wurden zusätzliche Untersuchungen eingeleitet, um das Ausmaß der Ausbreitung zu ermitteln – eine Luftaufnahme der Küstenregion hatte zuvor keine Hinweise auf zahlreiche erkrankte Tiere ergeben.
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