Tödlicher Hochhausbrand in Berlin-Friedrichsfelde
Wichtige Fakten
- • Ein Kind starb, zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt.
- • Der Brand brach in einer Wohnung im 21-geschossigen Gebäude aus.
- • 20 Wohnungen sind vorübergehend unbewohnbar, 70 Bewohner evakuiert.
- • Die Feuerwehr war mit rund 170 Kräften im Einsatz.
- • Die Polizei ermittelt zur Brandursache.
Brand in Berlin-Friedrichsfelde
Bei einem Hochhausbrand in Berlin-Friedrichsfelde ist ein Kind gestorben, mindestens zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt, darunter ein weiteres Kind und eine Frau. Der Brand brach am Mittwochabend in einer Wohnung im dritten Stock eines 21-geschossigen Gebäudes aus und breitete sich aufgrund von vielen Gegenständen in der Wohnung schnell aus, was zu starker Verrauchung im gesamten Treppenhaus führte.
Einsatz und Evakuierung
Die Feuerwehr war mit rund 170 Kräften im Einsatz und konnte das Feuer löschen. Etwa 70 Bewohner wurden evakuiert, viele mussten selbst ins Freie gelangen oder wurden von Einsatzkräften gerettet. Insgesamt wurden acht Menschen in Krankenhäuser gebracht, und 20 Wohnungen in dem Komplex mit über 150 Einheiten sind vorerst unbewohnbar, da sie keinen Strom und Wasser haben oder verraucht sind.
Folgen und Ermittlungen
Die Bewohner, die nicht bei Verwandten unterkommen konnten, wurden in einer nahegelegenen Turnhalle untergebracht, während der Bezirk versucht, Wohnungen und Hotels für die Übergangszeit zu organisieren. Die Polizei ermittelt zur Ursache des Brands, und es bestand keine Einsturzgefahr für das Gebäude. Nachlöscharbeiten wurden gegen 23:30 Uhr beendet, und Spezialisten begannen mit der Brandursachenermittlung.
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