Tragische Krebs-Fehlinterpretation: Familie zerbricht an Diagnose-Irrtum
Wichtige Fakten
- • Mary Crowley erhielt fälschlich eine Diagnose von metastasierendem Brustkrebs.
- • Die Familie verkaufte ihr Haus und zog näher zusammen.
- • Ehemann David, ein ehemaliger Hausarzt, zweifelte und erzwang Zweitmeinungen.
- • Tatsächlich handelte es sich um Brustkrebs im Stadium eins.
- • David starb durch Suizid, die Familie gibt der Fehldiagnose eine Mitschuld.
Falsche Krebsdiagnose führt zu Umbruch
Als bei Mary Crowley (67) im Jahr 2023 angeblich metastasierender Brustkrebs (Stadium vier) diagnostiziert wurde, stellte ihre Familie ihr Leben komplett um. Mary und ihr Ehemann David verließen ihr geliebtes Zuhause in Tomintoul, Schottland, und ihr Sohn zog mit seiner Familie aus England nach Schottland, um der Mutter nahe zu sein.
Zweifel und Korrektur
David Crowley, ein pensionierter Allgemeinmediziner, hegte jedoch zunehmend Zweifel an der Diagnose. Er setzte sich vehement für unabhängige Zweitmeinungen ein. Schließlich bestätigte sich, dass Mary lediglich Brustkrebs im Stadium eins hatte – behandelbar. Nach Abschluss der Therapie ist sie inzwischen krebsfrei.
Tod des Ehemanns und Beschwerde
Die belastende Zeit forderte jedoch einen hohen Tribut: David starb im Februar 2024 durch Suizid. Die Familie machte die Umstände der Fehldiagnose mitverantwortlich und reichte Beschwerde ein. Die schottische Ombudsstelle (SPSO) gab der Beschwerde statt und kritisierte die mangelhafte Aufklärung und Kommunikation durch NHS Grampian.
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