Trotz Entwaffnungsabkommen: Israel setzt Angriffe im Gazastreifen fort
Wichtige Fakten
- • Israels Armee tötete am Wochenende mindestens 17 Menschen im Gazastreifen
- • Unter den Opfern sind auch zwei Kinder
- • Israel zielt weiter gezielt auf Hamas-Kader und tötete seit Herbst über 1.200 Menschen
- • US-Präsident Trump verkündete ein Hamas-Entwaffnungsabkommen, das aber unklar bleibt
Angriffe trotz Abkommen
Obwohl US-Präsident Trump eine Entwaffnung der Hamas angekündigt hatte, gehen Israels Angriffe auf den Gazastreifen weiter. Am Wochenende sind nach palästinensischen Angaben 17 Menschen getötet worden, darunter auch zwei Kinder. Bei einem Angriff auf ein Auto in Deir al-Balah kamen zwei Menschen ums Leben. Die israelische Armee erklärte, die Angriffe hätten gegen Kämpfer der Hamas gerichtet.
Friedenshoffnung verflogen
Erst am Freitag hatte Trump ein Abkommen als "historisch" bezeichnet, wonach die Hamas der Entwaffnung zugestimmt habe. Ein Fahrplan sieht vor, dass sich Israel schrittweise zurückzieht und eine palästinensische Übergangsverwaltung die Regierungsgeschäfte übernimmt. Viele Menschen hofften auf Frieden, doch ihre Hoffnung währte kurz. Ein Bewohner berichtet: "Sie haben gesagt, dass es eine Waffenruhe gibt - aber wo ist die?"
Israel skeptisch
Israel hat sich offiziell nicht geäußert, Sicherheitsbedenken aber angemeldet. Wirtschaftsminister Nir Barakat zeigte sich im Armeeradio sehr skeptisch: "Ich glaube nicht, dass wir eine Einigung mit der Hamas erzielen werden." Er kündigte an, dass die Armee ihre Angriffe fortsetzen wird. Seit Herbst wurden bei "gezielten Tötungen" über 1.200 Menschen getötet. Die Waffenruhe seit Oktober wird regelmäßig verletzt.
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