Trump in Peking: Gipfel mit Xi von Misstrauen geprägt
Wichtige Fakten
- • Erster US-Präsidentenbesuch in China seit fast einem Jahrzehnt.
- • Handelskrieg mit Zöllen bis 145% belastet beide Wirtschaften.
- • China blockierte Seltene Erden als Vergeltung.
- • Irankrieg und Schließung der Straße von Hormuz belasten Gipfel.
- • Taiwan gilt als größtes Risiko in den Beziehungen.
Historischer Gipfel unter schwierigen Vorzeichen
US-Präsident Donald Trump ist zu einem zweitägigen Gipfel in Peking eingetroffen, dem ersten Besuch eines US-Präsidenten in China seit fast zehn Jahren. Das Treffen mit Chinas Führer Xi Jinping findet vor dem Hintergrund eines eskalierenden Handelskriegs, des Iran-Konflikts und tiefer gegenseitiger Misstrauens statt. Beide Seiten wollen wirtschaftliche Erfolge erzielen, etwa einen großen Boeing-Deal und Agrarexporten, doch viele Beobachter sind skeptisch.
China in starker Verhandlungsposition
China hat in den letzten Jahren seine Position gestärkt: Es exportiert unter anderem Seltene Erden, die für die US-Industrie essentiell sind. Zudem hält China Einfluss auf Iran, dessen Krieg die weltweite Ölversorgung bedroht. Trumps schwache Popularität und der Iranschlag lassen ihn verletzlich wirken, während Xi die Bühne nutzen könnte, um Kooperation in KI und Handelsregeln zu demonstrieren.
Streitpunkt Taiwan im Fokus
Taiwan wird als zentrales Thema gehandelt. China verlangt von den USA, die Insel nicht weiter militärisch zu unterstützen. Trump zeigte sich gegenüber Taipeh bisher weniger harsch und beschrieb Taiwan als wirtschaftlichen Konkurrenten statt Sicherheitspartner. Ein Erfolg beim Treffen würde jedoch Region als Signal belasteter Annäherung beunruhigen.
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