Trump-Strategie: Europa als „Terror-Inkubator“ bezeichnet
Wichtige Fakten
- • USA werfen Europa vor, ein „Inkubator“ für Terror zu sein.
- • Die Strategie stellt Drogenkartelle in den Fokus der Terrorbekämpfung.
- • Linke Gruppen und Trans-Personen werden als Bedrohung genannt.
- • Trump setzt Militärschläge gegen Drogenkartelle der Region ein.
Die Trump-Administration hat eine neue Counter-Terrorismus-Strategie veröffentlicht, die Europa scharf kritisiert. Der von Trump-Vertrautem Sebastian Gorka geleitete 16-seitige Report beschreibt Europa als „Inkubator“ für Terrorismus, der durch Massenmigration angetrieben werde. Die Strategie fordert Europa auf, „seinen willentlichen Niedergang zu stoppen“ und bekräftigt gleichzeitig, dass die europäischen Nationen „präeminenten und langfristigen Partner“ der USA im Anti-Terror-Kampf blieben.
Der Fokus der Strategie liegt zudem auf Drogenkartellen in Mittel- und Südamerika, die als zentrale Sicherheitsbedrohung gelten. Zudem werden „gewalttätige linke Extremisten“ einschließlich „radikal transgender“ Gruppen als Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA benannt. Diese Rhetorik reiht sich ein in eine Serie konservativer Angriffe der Trump-Administration auf genderpolitische Anerkennung.
Bereits seit September 2025 führt das US-Militär Angriffe auf mutmaßliche Drogenschiffe in lateinamerikanischen Gewässern durch. Dabei wurden nach US-Angaben mindestens 191 Menschen getötet. Die Administration plant, ihre Partner zu mehr Einsatz gegen transnationale Banden zu drängen und entsprechende Maßnahmen in dieser Woche auf einem Treffen zu besprechen.
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