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Inland 18.06.2026, 05:12 Aktualisiert: 18.06.2026, 08:01

UK-Regierung prüft Lücken im Kinderschutz nach BBC-Enthüllung

Kristian Parry wurde verhaftet, besaß kinderpornografisches Material.

Wichtige Fakten

  • Kristian Parry wurde verhaftet, besaß kinderpornografisches Material.
  • Trotz Ermittlungen bekam er zwei Monate später eine Stelle in einer Kita.
  • Das DBS-Update-System sucht nur alle neun Monate nach neuen Informationen.
  • Eine Mutter initiierte eine Petition gegen die Sicherheitslücke.
  • Die Regierung prüft den Fall dringend.

Kinderschutz-Lücke aufgedeckt

Die britische Regierung überprüft „dringend“ das System zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, nachdem eine BBC-Recherche aufgedeckt hat, dass ein Kita-Mitarbeiter, der wegen des Herunterladens von kinderpornografischen Bildern verhaftet wurde, einen weiteren Job in der Kinderbetreuung bekommen konnte. Der Fall von Kristian Parry, der später zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde, zeigt Schwachstellen im sogenannten Disclosure and Barring Service (DBS)-Update-System auf. Dieses aktualisiert Informationen über laufende Ermittlungen ohne Verurteilung nur alle neun Monate, sodass potenzielle Arbeitgeber nicht rechtzeitig gewarnt werden.

Reaktionen und Forderungen

Eltern der betroffenen Kita bezeichnen das System als „ungeeignet“, eine lokale Politikerin als „tödlich fehlerhaft“. Die Polizeiuntersuchung des Falls läuft, und es wird geprüft, ob Parry möglicherweise Betrug durch falsche Angaben begangen hat. Die National Day Nurseries Association fordert eine Aufklärung, wie der Verurteilte durch das Raster fallen konnte. Die Regierung sicherte zu, den Fall zu analysieren.

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