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International 07.07.2026, 09:43 Aktualisiert: 07.07.2026, 18:03

Moskau erlebt bislang größten ukrainischen Drohnenangriff

452 Drohnen über Russland abgefangen, 36 über Moskau.

Wichtige Fakten

  • 452 Drohnen über Russland abgefangen, 36 über Moskau.
  • Brand in Gazprom-Röhrenfabrik, ein Toter in Belgorod.
  • Selenskyj fordert auf NATO-Gipfel mehr Luftabwehr.
  • Russland: Raketenangriff auf Kyjiw, keine Abwehr möglich.
  • Ukraine bestätigt Treffer auf Tanker der Schattenflotte.

Massiver Drohnenangriff auf Moskau

Die Ukraine hat nach russischen Angaben in der Nacht zu Dienstag den bislang massivsten Drohnenangriff auf Moskau geflogen. Laut Bürgermeister Sergej Sobjanin steuerten über 430 Drohnen die Hauptstadt an, 36 davon erreichten den Luftraum über dem Stadtgebiet. Insgesamt seien 452 unbemannte Flugobjekte über 17 russischen Regionen abgefangen worden, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. In der Grenzregion Belgorod brannte eine Gazprom-Röhrenfabrik nach einem Raketenangriff, ein Mensch kam ums Leben.

Ukrainische Treffer und Folgen in Kaluga

In Kaluga südwestlich von Moskau berichtete Gouverneur Wladislaw Schapscha von einem Brand in einem Industrieobjekt nach einem Drohnentreffer, offenbar eine Ölanlage. Medien zufolge haben ukrainische Drohnen auch Rüstungsfabriken in Brjansk attackiert, darunter den Chiphersteller Kremnij EL und eine Chemiefabrik, die Schießpulver herstellt.Zudem wurden im Asowschen Meer acht Tanker der russischen "Schattenflotte" angegriffen, wie Ukraines Generalstab mitteilte.

Selenskyj fordert mehr Unterstützung auf dem NATO-Gipfel

Präsident Wolodymyr Selenskyj nutzte den NATO-Gipfel in der Türkei, um mehr Raketenabwehrsysteme zu fordern.Russlands monatliche Drohnen- und Raketenangriffe hätten ein hohes Niveau erreicht – allein im Mai über 8.300 Geschosse und 8.150 Drohnen. Der ukrainische Präsident betonte: "Wir produzieren eigene Waffen, aber zum Schutz vor ballistischen Raketen brauchen wir Partners.“ Die Gespräche zwischen US-Präsident Trump und Putin sorgen indes für Spekulationen über Friedensverhandlungen.

Mangel an Abwehr: Tote in Kyjiw

Die eskalierenden Luftangriff haben humanitär schwere Folgen: Bei einem weiteren ballistischen Raketenattacke auf Kyjiw am Montag starben mehr al zwölf Zivilisten. Den ukrainischen Bericht zufolge vom Abfangen von durchschlagenden Angriffen noch mehr.” Die Lage zeigt, dass beide den Krieg durch Angriffe tief im gegnerischem Gebiet “ohne jede strategische Reserve” russischer Militärimfrastruktur – so Formulierung von zelenskyj) laufend zu escalieren.

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