Ukraine: Fünf Tote nach Bombenangriff auf Sumy und Drohnenoffensive im Asowschen Meer
Wichtige Fakten
- • Fünf Tote, darunter ein 13-jähriges Mädchen, bei Bombenangriff auf Sumy.
- • Ukrainische Drohnen treffen 90 Schiffe im Asowschen Meer in einer Woche.
- • Russland setzt Schifffahrt durch den Don-Azow-Kanal aus.
- • Kiews Strategie zielt auf Isolierung der Krim und Zerstörung von Ölraffinerien.
- • Drei Tote bei russischen Angriffen auf Dnipropetrowsk und Cherson.
Gleitbombenangriff auf Sumy fordert fünf Todesopfer
In der nordostukrainischen Stadt Sumy sind bei einem russischen Gleitbombenangriff am Samstag fünf Menschen getötet und mindestens 30 verletzt worden, darunter ein 13-jähriges Mädchen. Überwachungskameras eines nahegelegenen Cafés zeigen, wie Menschen panisch Schutz suchen, als die Explosionen ertönen. Bürgermeister Artem Kobzar bestätigte die Opferzahlen via Telegram.
Ukrainische Drohnenoffensive legt Schifffahrt im Asowschen Meer lahm
Die Ukraine hat Russland gezwungen, die Schifffahrt im Asowschen Meer auszusetzen. Nach Angaben von Drohnenkommandeur Robert Brovdi wurden innerhalb einer Woche 90 Schiffe angegriffen, darunter Tanker der sogenannten Schattenflotte, die sanktioniertes Öl transportieren. Die Route über den Don-Azow-Kanal und die Kerch-Straße ist faktisch blockiert, was Moskau wirtschaftlich und militärisch hart trifft. Die Angriffe sind Teil einer umfassenden Strategie, die Krim zu isolieren und die russische Logistik zu zerstören.
Gegenseitige Angriffe und weiterleidende Zivilbevölkerung
In der Nacht zum Dienstag kamen bei russischen Angriffen im Gebiet Dnipropetrowsk drei Menschen ums Leben, darunter zwei bei einem Bombentreffer auf eine Industrieanlage in Krywyj Rih. In Cherson tötete ein Drohnenangriff einen 48-Jährigen. Parallel setzte die Ukraine ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien fort, unter anderem in Syzran und Omsk, und meldete zwei Ölteppiche vor der Küste von Taganrog.
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