US-Jurysieg: Meta und Google haften für Social-Media-Sucht
Wichtige Fakten
- • Eine 20-jährige Frau gewann Klage gegen Meta und Google wegen Social-Media-Sucht.
- • Die Jury sah Meta zu 70% und YouTube zu 30% für psychische Schäden verantwortlich.
- • Der Fall könnte Hunderte ähnlicher Klagen in den USA beeinflussen.
- • Meta wies die Vorwürfe zurück und prüft rechtliche Schritte.
- • Snap und TikTok schlossen vor dem Prozess Vergleichsabkommen.
Urteil in den USA
Eine Jury in Los Angeles hat einem historischen Urteil zugestimmt, das Meta und Google für die psychischen Schäden einer 20-jährigen Frau durch Social-Media-Sucht verantwortlich macht. Nach einem fünfwöchigen Prozess wurde Meta, das Instagram betreibt, zu 70% und Google, Eigentümer von YouTube, zu 30% haftbar erklärt. Die Klägerin, bekannt als Kaley, argumentierte, die Plattformen seien absichtlich suchterzeugend gestaltet worden.
Reaktionen und Auswirkungen
Meta wies die Vorwürfe zurück und kündigte an, rechtliche Optionen zu prüfen, während Snap und TikTok bereits vor dem Prozess Vergleichsabkommen geschlossen hatten. Der Fall gilt als Präzedenzfall, der Hunderte ähnlicher Klagen in den USA beeinflussen könnte, insbesondere da interne Dokumente zeigten, dass Meta von der Nutzung durch junge Kinder wusste.
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