US-Regierung öffnet Schutzgebiet für Ölbohrungen
Wichtige Fakten
- • UNESCO prüft potenzielle Bedrohung für Welterbestätte Chaco Canyon.
- • US-Regierung plant, 16-Kilometer-Pufferzone für Öl- und Gasförderung zu entfernen.
- • Über 100.000 Menschen äußerten sich überwiegend ablehnend in Anhörung.
- • Ex-Innenministerin Haaland nennt Entfernung 'irreparablen Schaden'.
- • In der Region lagern heilige Stätten der Pueblo-Völker und dunkle Himmelsgebiete.
UNESCO besorgt über mögliche Schäden
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump plant eine Ausweitung der Öl- und Gasförderung und will dafür eine Bohrpufferzone am Chaco-Kultur-Nationalpark in New Mexico aufheben. Die UNESCO, welche die Stätte als Weltkulturerbe führt, hat die Behörden in Washington aufgefordert, die Auswirkungen dieses Schrittes zu prüfen. Experten warnen vor irreparablen Umweltschäden in einem der kulturell bedeutendsten Gebiete der USA.
Drastische Auswirkungen auf Land und Bevölkerung
Die geplante Aufhebung der Pufferzone würde Bohrungen auf rund 136.000 Hektar direkt neben dem Park ermöglichen. Dies könnte zu schweren Umweltverschmutzungen wie Luft- und Wasserverschmutzung durch Fracking führen und die einmalige dark-sky-Qualität der Region zerstören. Auch die Gesundheit der benachbarten Navajo-Gemeinden wäre unmittelbar gefährdet, wenn Förderanlagen wie geplant in die Nähe besiedelter Gebiete rückten. Hunderttausende Bürgereinwendungen, Proteste indigener Gruppen und Umweltschützer sind bisher von der Regierung ignoriert worden. Auch der ehemalige Innenminister fühlt sich übergangen und verweist auf die jahrhundertealle spirituelle Bedeutung der Ländereien.
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