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USA und Iran liefern sich neue Gefechte – Waffenruhe brüchig
Iran griff US-Stützpunkte und Bahrain mit Drohnen an.
Wichtige Fakten
- • Iran griff US-Stützpunkte und Bahrain mit Drohnen an.
- • Tanker in der Straße von Hormus von Projektil getroffen.
- • UN pausiert Evakuierung von Seeleuten.
- • Iran droht mit Gebühren für Schiffsdurchfahrt.
- • Zweite iranische Route von Iran als einzige zugelassen.
Neue US-Luftangriffe als Vergeltung
Das US-Militär hat erneut Luftangriffe auf iranische Ziele geflogen. Nach Angaben des US-Regionalkommandos Centcom wurden Raketen- und Drohnenlager sowie Radaranlagen an der Küste getroffen. Sechs F-35- und F-16-Kampfflugzeuge waren an dem etwa 90-minütigen Einsatz beteiligt. Die USA begründen die Angriffe mit dem iranischen Drohnenangriff auf das Frachtschiff „Ever Lovely“ am vergangenen Donnerstag, den Präsident Trump als „törichten Verstoß“ gegen die Waffenruhe bezeichnete.Iranische Vergeltung und Angriff auf Bahrain
Iran reagierte umgehend mit Angriffen auf mehrere US-Stützpunkte in der Region sowie auf Bahrain. Die Revolutionsgarde erklärte, sie habe „Standorte der US-Terrorarmee“ ins Visier genommen – ohne Einzelheiten zu nennen. Bahrains Außenministerium meldete Drohnenangriffe auf sein Staatsgebiet und sprach von einer „eklatanten Verletzung“ der Souveränität. Zudem wurde ein Tanker in der Straße von Hormus von einem unbekannten Geschoss getroffen, wobei die Brücke beschädigt wurde; alle Besatzungsmitglieder blieben unverletzt.Diplomatische und humanitäre Folgen
Die UN-Organisation IMO pausierte die Evakuierung von über 11.000 Seeleuten, die seit Kriegsbeginn in der Region festsitzen, erneut. Iran bekräftigte, dass nur genehmigte Schiffe die Straße passieren dürfen, und droht mit der Einführung von Gebühren für die Durchfahrt – eine Forderung, die die USA und Golfstaaten strikt ablehnen. Vizepräsident JD Vance forderte den Iran auf, „ans Telefon zu gehen“, betonte aber zugleich: „Gewalt wird mit Gewalt beantwortet.“Das könnte Sie auch interessieren
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