USA greifen mutmaßliche Drogenboote im Pazifik an – Völkerrechtsverstöße im Fokus
Wichtige Fakten
- • US-Militär tötete drei Männer bei Angriff im Ostpazifik.
- • Angriffe zielen auf mutmaßliche Drogenschmuggelrouten ab.
- • Über 130 Tote durch solche Aktionen seit Herbst 2025.
- • Kritiker sehen Verstöße gegen das Völkerrecht.
Zusammenfassung der Ereignisse
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben am Freitag im östlichen Pazifik ein Schiff angegriffen, wobei drei Männer getötet wurden. Das Regionalkommando Southcom erklärte, das Boot sei von terroristischen Organisationen betrieben worden und auf einer bekannten Schmuggelroute unterwegs gewesen. Ein veröffentlichtes Video zeigt angeblich die Explosion des Bootes nach dem Angriff, was jedoch unabhängig nicht überprüft werden konnte.
Hintergrund und Kritik
Seit Herbst 2025 führt die Regierung von US-Präsident Donald Trump wiederholt Angriffe auf Boote in der Karibik und im Ostpazifik durch, um grenzüberschreitenden Drogenschmuggel zu unterbinden. Offiziellen Angaben zufolge wurden dabei bereits mehr als 130 Menschen getötet. Kritiker werfen den USA vor, mit diesen tödlichen Aktionen in internationalen Gewässern gegen das Völkerrecht zu verstoßen.
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