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Kritik an Trumps Grönland-Plänen von Republikanern
US-Präsident Donald Trump steht wegen der Idee, Grönland gewaltsam zu annektieren, in der Kritik, auch innerhalb der Republikanischen Partei.
Wichtige Fakten
- • US-Präsident Donald Trump steht wegen der Idee, Grönland gewaltsam zu annektieren, in der Kritik, auch innerhalb der Republikanischen Partei.
- • Senator Mitch McConnell bezeichnete eine gewaltsame Annexion Grönlands als katastrophalen Akt der Selbstbeschädigung für die USA.
- • Stephen Miller, Trumps Vizestabschef, bekräftigte in einem Interview die Ansprüche der USA auf Grönland und löste damit harsche Kritik aus.
- • Einige Senatoren schlagen vor, ein Referendum über den Beitritt Grönlands zu den USA abzuhalten.
- • Mehrere europäische Länder stellen sich im Streit hinter Grönland.
US-Präsident Donald Trump sieht sich angesichts seiner Bestrebungen, Grönland in die USA einzugliedern, mit erheblichem Widerstand konfrontiert – selbst aus den Reihen seiner eigenen Partei. Der Vorschlag, die Insel notfalls gewaltsam zu annektieren, stieß besonders bei republikansichen Senatoren auf Ablehnung. Stephen Miller, Trumps Vizestabschef, sorgte mit seinen Äußerungen, die USA sollten sich militärisch durchsetzen, für Empörung unter den Parteikollegen. Prominente Republikaner wie Mitch McConnell und Thom Tillis verurteilten die Überlegungen als strategischen Fehler und kritisierten die Auswirkungen auf das NATO-Bündnis. Ein Kauf Grönlands wird hingegen von Außenminister Marco Rubio als alternativlos betrachtet, trotz der Skepsis seiner Kollegen. Internationale Unterstützung erfährt Grönland inzwischen von mehreren großen europäischen Ländern, während Trump von den sicherheitspolitischen Bedrohungen durch Russland und China als Begründung für seine Pläne spricht.
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