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International 06.03.2026, 17:06 Aktualisiert: 06.03.2026, 23:11

Verdacht auf russische Sabotageaktionen durch Paketbrände in Europa

22 Verdächtige in Litauen und Polen identifiziert, arbeiten für russischen Militärgeheimdienst.

Wichtige Fakten

  • 22 Verdächtige in Litauen und Polen identifiziert, arbeiten für russischen Militärgeheimdienst.
  • Pakete mit Sprengsätzen in Massagekissen versteckt, detonierten in UK, Polen, Deutschland.
  • Ziel war Sabotage von Flügen in die USA und Kanada als Testläufe.
  • Verdächtige über Online-Dienste rekrutiert, in Kryptowährung bezahlt, aus Russland und EU-Ländern.
  • Ermittlungen laufen, zwei Fälle bereits vor Gericht, Prozesse für späteres Jahr erwartet.

Zusammenfassung der Ermittlungen

Europäische und britische Behörden haben eine gemeinsame Untersuchung zu einer Serie von Paketbränden in Deutschland, Polen und einem DHL-Depot im Vereinigten Königreich eingeleitet. Ermittler verdächtigen den Militärgeheimdienst der Russischen Föderation, hinter diesen Vorfällen zu stecken, bei denen 22 Verdächtige in Litauen und Polen identifiziert wurden. Zwei Fälle sind bereits an Gerichte überstellt worden.

Details zu den Vorfällen

Im Juli 2024 wurden Pakete mit Sprengsätzen verschickt, die in elektronischen Massagekissen versteckt waren und durch Timer ausgelöst wurden. Ein Paket detonierte in einem DHL-Depot bei Birmingham, ein weiteres in einem DPD-LKW in Polen, und ein drittes fing in einem Sortierzentrum am Flughafen Leipzig Feuer. Laut dem deutschen Inlandsgeheimdienst BfV konnte eine Explosion im Flug nur durch Glück verhindert werden.

Hintergründe und Rekrutierung

Die Verdächtigen stammen aus Russland, Lettland, Estland, Litauen und der Ukraine und wurden laut Eurojust oft in prekären sozioökonomischen Situationen über Online-Messagingdienste rekrutiert und in Kryptowährung bezahlt. Die Paketbrände dienten als Testläufe zur Sabotage von Flügen in die USA und Kanada, wobei weitere Pakete in Amsterdam und Testsendungen in die USA und Kanada entdeckt wurden.

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