Versuchter Brandanschlag auf persisches Medienbüro in London
Wichtige Fakten
- • Ein brennender Behälter wurde auf das Volant Media Gebäude in Park Royal geworfen.
- • Drei britische Staatsangehörige wurden wegen Brandstiftung mit Gefährdungsabsicht angeklagt.
- • Die Polizei verfolgte ein schwarzes SUV, das später verunfallte.
- • Es gab keine Verletzten oder größeren Schäden bei dem Vorfall.
- • Zwei nahegelegene Gebäude wurden vorsorglich evakuiert.
Zusammenfassung des Vorfalls
In Nordwest-London wurde ein versuchter Brandanschlag auf die Büros der persischsprachigen Medienorganisation Volant Media verübt. Gegen 20:30 Uhr Ortszeit am Mittwoch wurde ein brennender Behälter auf das Gebäude in Park Royal geworfen, landete jedoch auf einem Parkplatz, wo das Feuer schnell erlosch. Die Polizei bestätigte, dass es keine Verletzten oder nennenswerten Schäden gab, evakuierte aber vorsorglich zwei nahegelegene Gebäude, die später wieder geöffnet wurden.
Ermittlungen und Anklagen
Die Metropolitan Police hat drei Personen – Oisin McGuinness (21), Nathan Dunn (19) und einen 16-jährigen Jungen – angeklagt, alle britische Staatsangehörige. Sie werden der Brandstiftung mit der Absicht, Leben zu gefährden, beschuldigt. McGuinness wurde zudem wegen gefährlichen Fahrens angeklagt. Die Polizei verfolgte nach dem Vorfall ein schwarzes SUV, das auf der Ballards Lane in Finchley verunfallte. Die Angeklagten sollen vor dem Westminster Magistrates' Court erscheinen.
Kontext und weitere Vorfälle
Dieser Angriff folgt auf andere Vorfälle in der Region, darunter ein Angriff auf die Finchley Reform Synagogue, bei dem zwei Personen festgenommen wurden, nachdem Flaschen mit mutmaßlichem Benzin geworfen wurden. Anfang dieses Monats wurden zudem drei Personen angeklagt, nachdem vier jüdische Rettungswagen in Brand gesetzt worden waren. Die Ermittlungen zu möglichen Verbindungen oder Hintergründen laufen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.