Verurteilung im Fall Nuneaton: 16 Jahre Haft für Vergewaltigung eines Mädchens
Wichtige Fakten
- • Ahmad Mulakhil vergewaltigte ein 12-jähriges Mädchen im Juli 2023.
- • Er wurde zu 16 Jahren Haft verurteilt, davon 15 Jahre im Gefängnis.
- • Mulakhil kam vier Monate vor der Tat per Boot nach Großbritannien.
- • Der Fall löste Debatten über Berichterstattung zu Nationalität aus.
- • Das Opfer erlitt laut Gericht schwere psychologische Schäden.
Urteil im Vergewaltigungsfall
Ein afghanischer Asylbewerber wurde zu 16 Jahren Haft verurteilt, nachdem er ein 12-jähriges Mädchen in Nuneaton, Warwickshire, entführt und vergewaltigt hatte. Ahmad Mulakhil, 23, wurde im Februar schuldig gesprochen und muss 15 Jahre im Gefängnis verbringen, gefolgt von 12 Monaten auf Bewährung. Das Gericht betonte die schweren psychologischen Folgen für das Opfer.
Hintergrund und Reaktionen
Mulakhil war vier Monate vor der Tat mit einem kleinen Boot nach Großbritannien gekommen. Der Fall führte zu Protesten und politischen Debatten, wobei Kritiker wie Nigel Farage eine Vertuschung von Details zur Einwanderungsstatus behaupteten. Die Polizei änderte daraufhin ihre Richtlinien, um in hochkarätigen Fällen die Offenlegung von Nationalität zu erwägen.
Gerichtsverfahren und Folgen
Richterin Kristina Montgomery verhängte neben der Haftstrafe eine unbefristete Sexual Harm Prevention Order und eine einstweilige Verfügung zum Schutz des Opfers. Mulakhil zeigte während der Verhandlung keine Emotionen. Ein Mitangeklagter, Mohammad Kabir, wurde freigesprochen. Die Ermittler lobten den Mut des Mädchens, dessen Aussage zur Verurteilung führte.
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