Vetternwirtschaft-Skandal um Mandelson belastet Starmer-Regierung
Wichtige Fakten
- • Morgan McSweeney, Stabschef von Keir Starmer, wird vom Auswärtigen Ausschuss befragt.
- • Vorwurf: Druck auf Außenministerium zur Sicherheitsüberprüfung von Peter Mandelson.
- • Olly Robbins, entlassener Beamter, sprach von 'dauerhaftem Druck' aus dem Premierministeramt.
- • Starmer bestreitet persönliche Einflussnahme, bestätigt aber Gespräche über weitere Posten.
- • Ein Labour-Abgeordneter fordert öffentlich Starmers Rücktritt wegen der Affäre.
Ausschussanhörungen im Vetternwirtschaft-Skandal
Morgan McSweeney, der ehemalige Stabschef von Premierminister Keir Starmer, wird nächste Woche vom Auswärtigen Ausschuss des britischen Parlaments befragt. Ihm wird vorgeworfen, extremen Druck auf das Außenministerium ausgeübt zu haben, um die Sicherheitsüberprüfung von Peter Mandelson für den Botschafterposten in Washington zu beschleunigen. Olly Robbins, der entlassene Spitzenbeamte des Außenministeriums, hatte ausgesagt, dass aus dem Premierministeramt ein 'dauerhafter Druck' und eine 'abfällige Haltung' gegenüber Sicherheitsüberprüfungen ausgegangen sei.
Politische Folgen für Starmer
Der Skandal belastet zunehmend die Regierung von Keir Starmer. Der Labour-Abgeordnete Jonathan Brash forderte öffentlich den Rücktritt des Premierministers, da die Affäre die Regierungsarbeit behindere und von wichtigen Themen wie Lebenshaltungskosten ablenke. Starmer bestritt persönliche Einflussnahme, räumte aber Gespräche über einen weiteren Botschafterposten für seinen ehemaligen Kommunikationschef Matthew Doyle ein. Die konservative Oppositionsführerin Kemi Badenoch warf Starmer vor, das Parlament mit seiner Darstellung getäuscht zu haben.
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