Schwere Zugunglücke in Großbritannien und München – ein Toter bei Kollision
Wichtige Fakten
- • Bei Bedford kollidierten zwei Personenzüge; ein Lokführer starb, 89 Verletzte.
- • 33 der Verletzten wurden schwer bis sehr schwer verletzt.
- • In München stießen zwei Güterzüge zusammen; zwei Waggons stürzten von Brücke, ein Toter.
- • Die Unfallursachen sind in beiden Fällen noch unklar.
- • Der Zugverkehr in London ist bis mindestens Sonntag eingestellt.
Zugunglück bei Bedford:
Bei einem schweren Zugunglück nördlich von London sind zwei Personenzüge der East Midlands Railway (EMR) kollidiert. Ein Lokführer kam ersten Ermittlungen zufolge ums Leben. Nach neuen Berichten erlitten 89 Menschen Verletzungen, 33 davon schwer bis sehr schwer. Das Unglück ereignete sich südlich von Bedford. Nach Angaben der Rettungsdienste waren unter den Verletzten 56 Menschen mit leichteren Verletzungen, 22 wurden schwer und 11 sehr schwer verletzt. Fahrgäste berichteten von einem plötzlichen Aufprall, umherfliegenden Personen und Panik im Waggon. Ein Augenzeuge beschrieb, wie Personen durch die Waggons geschleudert wurden, da die Sitzordnung ungünstig war. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Frage, warum ein Zug auf der Strecke anhielt, während der zweite auffuhr.
Güterzugunglück in München:
In München stürzten zwei Waggons eines Güterzugs von einer Brücke etwa fünf Meter in die Tiefe. Dabei kam ein Mensch ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Ursache war nach jetzigem Kenntnisstand eine Kollision zweier Güterzüge beim Rangieren. Eine Gefahr für die Bevölkerung ging nicht aus, da keine Gefahrstoffe gelagert waren. Die Unglücksstelle in Milbertshofen wurde abgesperrt, Bergungsarbeiten begannen am Morgen.
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