Hitzefrei in der Stadt: Münchner Karte zeigt schattigste Wege
- • An die 40 Grad Celsius erreicht die Hitzewelle in Deutschland.
- • Asphalt ist in der Sonne bis zu 42 Grad heiß.
- • Ab 30 Grad steigt das Risiko für Gesundheitsschäden exponentiell.
"Die Hitze wird Städte zwingen, mehr schattige Orte und Entsiegelung zu schaffen, um vulnerable Gruppen zu schützen."
Zehn Jahre nach OEZ-Attentat: Steinmeier gedenkt Opfer und ermahnt zur Wachsamkeit
- • Bundespräsident Steinmeier gedenkt der neun Opfer des OEZ-Attentats.
- • Tat wurde zunächst als Amoklauf eingestuft, später als rechtsextrem anerkannt.
- • Hinterbliebene und Überlebende forderten Entschuldigung und einen Untersuchungsausschuss.
"Die Forderung nach einem Untersuchungsausschuss und einer Entschuldigung bleibt bestehen, während die Bundespräsidentenrede als Zeichen der staatlichen Anerkennung gewertet werden kann."
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München verbietet Rasenwässern und Poolbefüllung wegen Wasserknappheit
- • Wasserverbrauch in München liegt bei über 360 Millionen Litern täglich.
- • Normalverbrauch liegt bei rund 300 Millionen Litern täglich.
- • Die Allgemeinverfügung gilt bis zum 1. August 2026.
"Die Wasserverbote in München könnten sich bei anhaltender Trockenheit verlängern und auf andere Regionen ausweiten."
Güterzugunglück in München: Zwei Waggons stürzen fünf Meter in die Tiefe
- • Zwei Güterzugwaggons in München von Brücke gestürzt.
- • Ein Mensch kam ums Leben.
- • Zwei Güterzüge kollidierten beim Rangieren aus ungeklärter Ursache.
"Die Ermittlungen zur Unfallursache werden in den kommenden Tagen fortgesetzt, die Bahnstrecke bleibt für Güterverkehr bis auf Weiteres gesperrt."
Schwere Zugunglücke in Großbritannien und München – ein Toter bei Kollision
- • Bei Bedford kollidierten zwei Personenzüge; ein Lokführer starb, 89 Verletzte.
- • 33 der Verletzten wurden schwer bis sehr schwer verletzt.
- • In München stießen zwei Güterzüge zusammen; zwei Waggons stürzten von Brücke, ein Toter.
"Die Schwere der Unfälle und laufende Ermittlungen werden die Sicherheitsdebatte im Schienenverkehr neu entfachen."
Yad-Vashem-Zweigstelle kommt nach München
- • Yad Vashem wählte München für seine erste Außenstelle außerhalb Israels.
- • Ein Bildungszentrum am Karolinenplatz nahe NS-Dokumentationszentrum u. israel. Generalkonsulat geplant.
- • Ziel: Stärkung der Erinnerungsarbeit und Bekämpfung von Antisemitismus.
"Das Zentrum soll innerhalb von drei Jahren eröffnen und die Holocaust-Bildung deutschlandweit fördern."
Münchner Gericht verurteilt Student zu elf Jahren Haft wegen Vergewaltigung und Betäubung
- • Landgericht München I verurteilt 28-jährigen Studenten zu 11 Jahren und 3 Monaten Haft.
- • Opfer wurde mit Narkotika betäubt und mehrfach vergewaltigt, Videos wurden online geteilt.
- • Täter dokumentierte Taten und tauschte sich in menschenverachtenden Online-Chats aus.
"Der Fall verdeutlicht die systemischen Risiken digitaler Gewalt und die Notwendigkeit eines besseren Opferschutzes."
Anschlag auf israelisches Restaurant in München
- • Anschlag in München-Maxvorstadt auf Restaurant 'Eclipse'
- • Scheiben durch Pyrotechnik beschädigt, kein Personenschaden
- • Staatsschutz ermittelt mit antisemitischem Motivverdacht
"Der Vorfall zeigt die anhaltende Bedrohungslage für jüdische Einrichtungen in Deutschland und unterstreicht die Notwendigkeit verstärkter Schutzmaßnahmen."
Angebotsmieten steigen weiter: Plus 4,5 Prozent im vierten Quartal – mehr befristete und möblierte Verträge
- • Laut GREIX-Mietpreisindex des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) stiegen die Angebotsmieten in Deutschland im vierten Quartal 2025 um 4,5% gegenüber dem Vorjahresquartal.
- • Die allgemeinen Verbraucherpreise legten im gleichen Zeitraum nur etwa halb so stark zu.
- • Der Anteil befristeter und möblierter Mietangebote erreichte 2025 ein Rekordniveau: bundesweit 17% aller Inserate; in den acht größten Städten fast ein Viertel; in München rund ein Drittel.
"Da sowohl die Angebotsmieten weiter deutlich über der Inflationsrate steigen als auch der Anteil befristeter und möblierter Angebote hoch bleibt, dürfte die Wohnungssuche insbesondere in Großstädten kurzfristig noch schwieriger werden. Zusätzlicher Druck entsteht durch das sinkende Inserate-Angebot; Entspannung ist ohne spürbare Ausweitung des regulären Mietangebots kaum absehbar."
Prozess zum Anschlag auf ver.di-Demo in München gestartet: Angeklagter schweigt – Urteil könnte am 25. Juni fallen
- • Der Prozess zum Anschlag auf eine ver.di-Demonstration in München hat am Oberlandesgericht München begonnen; der 25-jährige Angeklagte verweigert jede Aussage, auch zu seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen.
- • Laut Anklage soll der Mann am 13. Februar 2025 mit einem Kleinwagen gezielt in einen Demonstrationszug mit rund 1.400 Teilnehmenden gefahren sein; eine Mutter und ihre zweijährige Tochter starben, 44 Menschen wurden verletzt, einige lebensgefährlich.
- • Die Bundesanwaltschaft klagt wegen zweifachen Mordes sowie 44-fachen versuchten Mordes an und sieht islamistischen Terrorismus als Motiv.
"Als Nächstes startet die Beweisaufnahme mit der Rekonstruktion des Tathergangs. Parallel soll ein forensischer Psychiater die Schuldfähigkeit des Angeklagten prüfen. Der Zeitplan deutet auf einen längeren Prozess bis mindestens in den Sommer hin; ein Urteil ist nach derzeitiger Planung für den 25. Juni möglich."
ARD-Recherche: Taliban setzen Bundesregierung mit ausgedünnten Afghanen-Missionen unter Druck – mehr eigene Diplomaten gefordert
- • Nach ARD-Recherchen wurden seit November 2024 13 von 16 afghanischen Diplomaten aus der Zeit vor der Taliban-Machtübernahme 2021 aus Deutschland abberufen; übrig blieben drei (Geschäftsträger in Berlin plus ein Kollege sowie ein Diplomat in München).
- • Im Botschaftsgebäude in Berlin arbeiten laut ARD derzeit noch zwei Diplomaten der Vorgängerregierung; das Kabuler Außenministerium wolle nach übereinstimmenden Berichten mehrerer ehemaliger Diplomaten den Geschäftsträger entfernen, weitere Abberufungen seien möglich.
- • Im Sommer 2025 kamen zwei Taliban-Konsularbeamte mit Zustimmung der Bundesregierung nach Deutschland; laut Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sollten sie Abschiebungen nach Afghanistan erleichtern.
"Sollten die Taliban weitere Alt-Diplomaten abberufen lassen und Deutschland weiterhin Akkreditierungen entziehen, könnte der Druck steigen, zusätzliche Taliban-Vertreter zuzulassen – insbesondere, wenn Berlin Abschiebungen nach Afghanistan praktisch an funktionierende Konsularstrukturen knüpft. Gleichzeitig deutet die inoffizielle Haltung aus Berlin („vehement gegen weitere Taliban-Diplomaten“) auf Widerstand hin; ein offener politischer Konflikt über den Umgang mit den afghanischen Vertretungen ist daher wahrscheinlich."