Zunahme unprovozierter Hai-Angriffe weltweit – Risiko bleibt statistisch gering
Wichtige Fakten
- • 65 unprovozierte Hai-Angriffe weltweit 2025 – Anstieg von 47 im Vorjahr
- • 12 Todesfälle durch Hai-Bisse, fast doppelt so viele wie 2024
- • Australien verzeichnete 5 Todesfälle und 21 unprovozierte Angriffe
- • USA: 25 unprovozierte Angriffe, Florida bleibt Spitzenreiter mit 11 Vorfällen
- • Statistisches Risiko bleibt gering: Über 4.000 Ertrinkungstote jährlich in USA allein
Zahlen und regionale Verteilung
Die Zahl unprovozierter Hai-Angriffe ist 2025 weltweit auf 65 Vorfälle angestiegen, nach 47 im Vorjahr, wie der International Shark Attack File der Universität Florida berichtet. Dabei kam es zu 12 Todesfällen durch Hai-Bisse, fast doppelt so viele wie 2024 mit sieben Opfern. Australien verzeichnete mit fünf Todesfällen und 21 unprovozierten Angriffen die schwerwiegendsten Vorfälle, während die USA mit 25 Angriffen die meisten Vorfälle insgesamt meldete, darunter einen Todesfall.
Risikobewertung und Kontext
Obwohl die Zahlen regional schwanken – Florida bleibt mit elf Angriffen der US-Spitzenreiter –, betonen Experten, dass das statistische Risiko eines Hai-Angriffs extrem gering bleibt. In den USA ertrinken jährlich über 4.000 Menschen, während weltweit etwa 24.000 Personen durch Blitzschlag sterben. Die „großen drei“ Hai-Arten – Weiße Haie, Tigerhaie und Bullenhaie – waren für die meisten schweren Bisse verantwortlich, obwohl die globalen Hai-Populationen durch Überfischung stark reduziert sind.
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