Dieselgate in Großbritannien: High Court weist Klagen von 1,6 Millionen Autobesitzern größtenteils ab
- • High Court wies die meisten Dieselgate-Klagen gegen Autohersteller ab.
- • Ausnahmen: Mercedes und Peugeot-Citroën könnten illegale Abschalteinrichtungen genutzt haben.
- • Klägeranwälte erwägen Berufung wegen Abweichung vom EU-Recht.
"Das Urteil könnte zu einer Rechtsunsicherheit zwischen britischem und EU-Recht führen und die Hersteller zu Anpassungen ihrer Emissionskontrollstrategien zwingen."
IG Metall protestiert gegen Mercedes-Sparkurs: 33.000 Teilnehmer bei Kundgebungen
- • 33.000 Beschäftigte laut IG Metall bei Protesten gegen Sparkurs bei Mercedes.
- • Mercedes plant Verlängerung der Arbeitszeit auf bis zu 40 Stunden
- • Tarifliche Sonderzahlung von 18,4 Prozent wird auf nächstes Jahr verschoben
"Die Proteste signalisieren den Anfang eines harten Arbeitskampfs in der deutschen Automobilindustrie, mit zunehmendem Druck auf weitere Hersteller und Zulieferer."
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Neue E-Auto-Förderung ab 2026: Bis zu 6.000 Euro Zuschuss, Anträge ab Mai – Kritik an Hybrid-Prämie
- • Die Bundesregierung hat sich auf Eckpunkte einer neuen Förderung für privat gekaufte oder geleaste, neu zugelassene Fahrzeuge ab dem 1. Januar 2026 verständigt.
- • Für reine Elektroautos beträgt die Basisförderung 3.000 Euro; für bestimmte Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerer (Range Extender) 1.500 Euro.
- • Die Förderung ist sozial gestaffelt: Bis 60.000 Euro zu versteuerndes Haushaltseinkommen gibt es 1.000 Euro Aufschlag, bis 45.000 Euro einen weiteren Aufschlag von 1.000 Euro (damit bis zu 5.000 Euro ohne Kinder bei reinen E-Autos).
"Als nächster Schritt gilt die Freischaltung des Onlineportals im Mai 2026; danach wird sich zeigen, wie stark die Nachfrage ausfällt und ob die Mittel ausreichen. Politisch dürfte die Debatte über Ausschluss/Einbezug von Gebrauchtwagen, die Förderung von Plug-in-Hybriden sowie mögliche EU-konforme Kriterien (z. B. stärkere Orientierung an realen Emissionen oder europäischer Wertschöpfung) bis zur angekündigten Überprüfung ab Juli 2027 anhalten."
Grönland-Streit: Trumps Zollpläne spalten Republikaner – EU prüft Gegenzölle und „Handels-Bazooka“
- • US-Präsident Donald Trump kündigte im Grönland-Streit Strafzölle gegen acht europäische NATO-Staaten an, die Dänemark unterstützen; ab 1. Februar sollen 10% gelten, ab 1. Juni könnten sie auf 25% steigen (tagesschau.de).
- • Trump begründet die Grönland-Politik mit nationaler Sicherheit; zuvor hatte er im Weißen Haus angedeutet, Länder bei fehlender Unterstützung in der Grönland-Frage mit Zöllen „bestrafen“ zu wollen (tagesschau.de).
- • Aus den Reihen der Republikaner kommt scharfe Kritik: Don Bacon nannte die Drohungen gegen Verbündete „unmoralisch“ und warnte, eine Invasion Grönlands könne Trumps Präsidentschaft politisch beenden (tagesschau.de/CNN).
"Die Lage dürfte sich kurzfristig zuspitzen: Am Donnerstag wird beim EU-Sondergipfel eine Linie zu Gegenzöllen und/oder dem Anti-Coercion Instrument erwartet. Parallel könnte ein Urteil des Supreme Court Trumps Spielraum bei Zöllen über Notstandsbefugnisse deutlich einschränken oder bestätigen. Diplomatisch richtet sich der Blick zudem auf Davos (Treffen Trump–Rutte), während in der EU auch neue Instrumente wie eine Digitalabgabe als Druckmittel an Gewicht gewinnen."
Argentiniens Autozulieferer warnen vor Jobverlusten durch EU‑Mercosur-Abkommen – Zölle auf Autoteile sollen fallen
- • Die argentinische Autozuliefererbranche beschäftigt laut Verband rund 50.000 Menschen.
- • Die Importzölle auf Autoteile in den Mercosur-Staaten liegen derzeit bei etwa 14 bis 18 Prozent und sollen im Rahmen des EU-Mercosur-Abkommens schrittweise abgebaut werden.
- • Studien aus dem Jahr 2019 sehen im Worst-Case-Szenario bis zu ein Drittel der Arbeitsplätze in Argentiniens Autobranche gefährdet; Experten halten diese Analysen weiterhin in großen Teilen für relevant, insbesondere falls Zölle in großen Schritten sinken.
"Kurzfristig bleibt die Branche wegen des erwarteten Zollabbaus unter Anpassungsdruck; ob es zu Jobverlusten kommt, hängt laut den weiter als relevant geltenden Worst-Case-Analysen vor allem davon ab, wie schnell und in welchen Schritten Zölle reduziert werden. Gleichzeitig betonen Befürworter wie Jaguaribe das Potenzial gemeinsamer Produktionsketten – deren Nutzen in Argentinien jedoch durch unterschiedliche Nachfrageprofile begrenzt sein könnte."