Dolce & Gabbana: Finanzielle Krise führt zu Führungswechsel und strategischen Anpassungen
- • Stefano Gabbana trat Anfang 2026 als Vorstandsvorsitzender zurück, behält aber kreative Funktionen.
- • Das Unternehmen hat Schulden von etwa 450 Millionen Euro, die Verhandlungen mit Banken laufen.
- • Die Gründer halten jeweils etwa 40 Prozent der Anteile, über deren Zukunft entschieden werden muss.
"Das Unternehmen sucht mit Bankenverhandlungen und möglichen Investoren nach Lösungen für seine Schuldenkrise, während die kreative Führung erhalten bleibt."
Deutsche Kommunen verzeichnen Rekorddefizit trotz steigender Steuereinnahmen
- • Kommunen machten 2025 31,9 Milliarden Euro neue Schulden (Rekord).
- • Steuereinnahmen stiegen um 3,4 Prozent auf 136,5 Milliarden Euro.
- • Personalkosten stiegen um 6,8 Prozent auf 113,4 Milliarden Euro.
"Der Deutsche Städtetag fordert eine Reform der föderalen Finanzordnung und Soforthilfen vom Bund, um die Schuldenkrise der Kommunen zu bewältigen."
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Iran-Krieg treibt Bauzinsen in Deutschland in die Höhe
- • Bauzinsen sind seit Kriegsbeginn um 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte gestiegen.
- • Der Krieg verursacht höhere Energiekosten und treibt Inflation sowie Anleiherenditen.
- • Zehnjährige Bundesanleihen erreichten mit über 3% den höchsten Stand seit 15 Jahren.
"Experten raten Kaufinteressierten zum schnellen Handeln und intensivem Vergleich der Angebote, da Bauzinsen voraussichtlich weiter steigen werden."
Bundestag beschließt grundlegende Reform der privaten Altersvorsorge
- • Ab 2027 ersetzt ein neues, staatlich gefördertes Modell die Riester-Rente.
- • Die Grundzulage beträgt bis zu 540 Euro jährlich, Kinderzulage bis 300 Euro pro Kind.
- • Drei Varianten: Depot ohne Garantien, mit 80% oder 100% Garantie.
"Die Reform zielt darauf ab, mehr Menschen zum privaten Sparen zu motivieren, um den Lebensstandard im Alter angesichts des demografischen Wandels zu sichern."
Orbans Blockade des Ukraine-Kredits: EU sucht nach Alternativen nach gescheitertem Gipfel
- • Ungarn blockiert 90-Milliarden-Kredit für Ukraine trotz früherer Zustimmung.
- • Orban fordert russisches Öl über Druschba-Pipeline als Gegenleistung.
- • EU-Kommission sucht nach alternativen Wegen zur Finanzierung der Ukraine.
"Die EU hofft auf eine Lösung nach den ungarischen Wahlen im April, während sie alternative Finanzierungswege für die Ukraine prüft."
Falschgeld in Deutschland: Rückgang dank Polizeierfolgen, aber Gefahr bleibt
- • Bundesbank registrierte 2025 knapp 68.000 falsche Euro-Scheine, 6% weniger als 2024.
- • Mögliche Schadenssumme sank von 4,5 auf 4 Millionen Euro im Jahr 2025.
- • Am häufigsten wird der 50-Euro-Schein gefälscht, oft als leicht erkennbares Film-Geld.
"Verbraucher sollten Banknoten stets prüfen, um nicht auf Fälschungen hereinzufallen und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden."
Adidas erzielt Rekordumsatz im Jahr 2025 und bleibt optimistisch für die Zukunft
- • Adidas erzielte 2025 einen Umsatz von 24,8 Milliarden Euro, ein Anstieg um 13% im Vergleich zum Vorjahr.
- • Das operative Ergebnis von Adidas wurde mehr als verdoppelt, trotz ungünstiger Währungseffekte und US-Zollpolitik.
- • Adidas plant Rückkäufe von Aktien im Wert von bis zu einer Milliarde Euro.
"Adidas zeigt sich optimistisch für das Umsatz- und Gewinnwachstum im Jahr 2026. Die Marktprognosen erwarten ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich."
Deutsche Bank erzielt Rekordgewinn 2025, trotz Geldwäsche-Ermittlungen
- • Die Deutsche Bank erzielte 2025 einen Rekordgewinn vor Steuern von 9,7 Milliarden Euro.
- • Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn verdoppelte sich auf 6,1 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr.
- • Für das abgelaufene Jahr soll die Dividende auf einen Euro pro Aktie erhöht werden, nach 68 Cent im Vorjahr.
"Die Deutsche Bank will in den kommenden Jahren durch Digitalisierung und strategische Einsparungen ihre Profitabilität steigern. Die laufenden Geldwäsche-Ermittlungen sollen dabei die langfristigen Ziele nicht beeinträchtigen, so Konzernchef Sewing."
Donald Trump verklagt JP Morgan wegen angeblich politisch motivierter Kontoschließungen
- • Donald Trump hat die Großbank JP Morgan und deren CEO Jamie Dimon auf Schadensersatz in Höhe von mindestens fünf Milliarden Dollar verklagt.
- • Hintergrund der Klage ist die Schließung von Trumps Konten nach dem Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021.
- • Trump wirft JP Morgan vor, seine Konten aus politischen und sozialen Motiven geschlossen zu haben.
"Es wird erwartet, dass der Rechtsstreit zwischen Trump und JP Morgan vor Gericht intensiviert wird, wobei der Ausgang derzeit unklar ist. Die politischen Spannungen könnten weiter zunehmen."