Australische Gasindustrie startet Millionenschwere Werbekampagne gegen Exportsteuer
Wichtige Fakten
- • Shell Australia und andere Gasfirmen finanzieren eine Werbekampagne mit etwa 1 Million Dollar.
- • Die Kampagne soll Behauptungen von Steuerbefürwortern "ausgleichen".
- • Die Industrie argumentiert, sie zahle bereits 21,9 Milliarden Dollar Steuern und Abgaben.
- • Die Regierung erwägt nur geringfügige Änderungen am bestehenden Steuersystem.
- • Eine parlamentarische Untersuchung wird am 7. Mai ihren Abschlussbericht vorlegen.
Werbekampagne gegen Steuerpläne
Australische Gasunternehmen, darunter Shell Australia, finanzieren eine multimillionenschwere Werbekampagne, um sich gegen eine geplante Exportsteuer auf Gas zu wehren. Bei einer parlamentarischen Anhörung gab Shell an, etwa 1 Million Dollar für die Kampagne der Australian Energy Producers bereitzustellen, um "selektive und irreführende" Behauptungen von Steuerbefürwortern auszugleichen.
Politische Reaktionen und Untersuchung
Der Labor-Abgeordnete Ed Husic kritisierte die Industrie dafür, "das Unverteidigbare zu verteidigen" und forderte sie auf, stattdessen ihre Steuern zu zahlen. Die Regierung unter Anthony Albanese hat laut Berichten eine umfassende 25%ige Exportsteuer praktisch ausgeschlossen und erwägt nur geringfügige Anpassungen, um asiatische Handelspartner nicht zu verprellen. Eine parlamentarische Untersuchung unter Führung der Grünen wird am 7. Mai ihren Abschlussbericht vorlegen.
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