Berlin ehrt Margot Friedländer: Platz vor Abgeordnetenhaus nach Holocaust-Überlebender benannt
Wichtige Fakten
- • Platz vor Berliner Abgeordnetenhaus nach Margot Friedländer benannt.
- • Festakt mit Regierendem Bürgermeister Kai Wegner und Parlamentspräsidentin Seibeld.
- • Friedländer starb am 9. Mai 2025 mit 103 Jahren.
- • Sie kehrte 2010 aus den USA nach Berlin zurück.
- • Sie berichtete unermüdlich in Schulen über Holocaust.
Margot Friedländer-Platz eingeweiht
Vor dem Berliner Abgeordnetenhaus wurde am Vormittag des 7. Mai 2026 ein Platz nach der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer benannt. Anlass war ihr erster Todestag. An dem Festakt nahmen unter anderem Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld und der Regierende Bürgermeister Kai Wegner teil.
Würdigung ihres Lebenswerks
Seibeld würdigte Friedländers Einsatz für Menschlichkeit und gegen das Vergessen. Die 1921 geborene Jüdin war 1943 ins KZ Theresienstadt deportiert worden und emigrierte nach der Befreiung in die USA. Mit 88 Jahren kehrte sie nach Berlin zurück und engagierte sich unermüdlich in Schulbesuchen, um über die Schrecken des Nationalsozialismus zu berichten. 2015 wurde sie zur Berliner Ehrenbürgerin ernannt.
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