G20-Finanzministertreffen: Klingbeil fordert Ende des Iran-Kriegs
Wichtige Fakten
- • Bundesfinanzminister Klingbeil fliegt zum G20-Treffen in die USA.
- • US-Finanzminister will wirtschaftliche Beziehungen zu Iran abbrechen.
- • Klingbeil fordert Ende des Iran-Kriegs und offene Seewege.
- • USA führen seit einem halben Jahr Krieg gegen Iran.
- • Trump lädt Südafrika nicht zu den G20-Treffen ein.
G20-Treffen in den USA
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil reist zum Treffen der G20-Finanzminister in die USA. Bei dem zweitägigen Treffen in Asheville, North Carolina, sollen Themen wie Wirtschaftswachstum, sichere Handelsketten und hohe Staatsverschuldung im Mittelpunkt stehen. US-Finanzminister Scott Bessent will den Druck auf Iran erhöhen und erwartet von den G20-Staaten, alle wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran abzubrechen, da die USA seit einem halben Jahr Krieg gegen Iran führen.
Deutsche Forderungen
Klingbeil erklärte, die Botschaft der USA sei: "Beendet diesen Krieg." Er drängt auf ein Ende des Iran-Kriegs und offene Seewege durch die Straße von Hormus. Zugleich forderte er ein "Ende des brutalen russischen Angriffskriegs auf die Ukraine". Deutschland wolle sich "viel stärker als in der Vergangenheit gegen Handelskonflikte und Wettbewerbsverzerrungen" wappnen und strebe Kooperation mit Ländern an, die auf offenen und regelbasierten Handel setzen.
Handelskonflikt und Südafrika
Neben dem Iran-Krieg dürfte auch der Handelskonflikt zwischen Kanada und den USA das Treffen prägen. Klingbeil kündigte Gespräche mit seinen Amtskollegen aus Indien, Großbritannien und Kanada an. Für Diskussionen sorgt auch, dass Südafrika als G20-Mitglied und ehemaliger Vorsitzender von der US-Administration nicht zu den Treffen eingeladen wird.
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