Hantavirus-Ausbruch: Australien holt erkrankte Passagiere nach Hause
Wichtige Fakten
- • Sechs Passagiere negativ auf Hantavirus getestet.
- • Vier Australier, ein Ständiger Einwohner und ein Neuseeländer fliegen zurück.
- • Drei Tote bei bisher elf gemeldeten Fällen.
- • Passagiere müssen mindestens drei Wochen in Quarantäne.
- • WHO: Bedrohung für die Allgemeinheit weiterhin gering.
Rückholaktion nach Hantavirus-Ausbruch
Gesundheitsminister Mark Butler hat bestätigt, dass vier australische Staatsbürger, ein ständiger Einwohner und ein neuseeländischer Staatsbürger, die sich an Bord der MV Hondius befanden, auf dem Rückweg nach Australien sind. Sie waren alle negativ auf Hantavirus getestet worden und zeigen keine Symptome.
Die sechs Passagiere landen voraussichtlich am Freitagnachmittag in Perth und werden für mindestens drei Wochen in der Quarantäneeinrichtung Bullsbrook untergebracht. Die Besatzungsmitglieder an Bord des Fluges müssen ebenfalls in Quarantäne.
Bislang wurden elf Fälle des Hantavirus-Ausbruchs gemeldet, neun davon bestätigt. Drei Menschen sind gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die Bedrohung für die Allgemeinheit weiterhin als gering ein, schließt aber weitere Fälle nicht aus. Die MV Hondius befindet sich auf dem Weg nach Rotterdam mit 25 Besatzungsmitgliedern und zwei medizinischen Fachkräften an Bord.
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