Keating kritisiert 'Red Alert'-Berichterstattung über China-Bedrohung
Wichtige Fakten
- • Die 'Red Alert'-Serie 2023 warnte vor einem Krieg mit China in drei Jahren.
- • Paul Keating bezeichnet die Berichterstattung als 'irreführend' und 'schamlos'.
- • Experten kritisierten die Serie als hysterisch und rassistisch.
- • Keating verweist auf Chinas friedliche Außenpolitik seit 1979.
- • Nine und Autor Peter Hartcher lehnten einen Kommentar ab.
Kritik an Kriegsvorhersage
Der ehemalige australische Premierminister Paul Keating hat erneut die Nine-Mediengruppe für ihre 'Red Alert'-Serie von 2023 kritisiert, die vor einem möglichen Krieg mit China innerhalb von drei Jahren warnte. Keating bezeichnete die Berichterstattung in einer Stellungnahme als 'irreführend' und 'verantwortungslos', da keine der Behauptungen eingetreten sei.
Inhalt der Serie
Die Serie, veröffentlicht im Sydney Morning Herald und The Age, basierte auf einem Panel von fünf Sicherheitsexperten, die vor einer unmittelbaren Bedrohung durch China warnten und forderten, dass Australien in drei Jahren kampfbereit sein müsse. Die Darstellungen wurden mit dramatischen Bildern chinesischer Militärflugzeuge untermauert.
Breite Kritik
Die 'Red Alert'-Serie stieß auf breite Kritik, unter anderem von Medienbeobachtern wie Paul Barry und Experten, die sie als 'hysterisch', 'überzogen' und implizit rassistisch beschrieben. Keating warf dem damaligen Redakteur Bevan Shields vor, eine 'China-Bedrohungsgeschichte' mit handverlesenen anti-chinesischen 'Komplizen' konstruiert zu haben.
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